Zufriedenstellende Bilanz für Volksbank Vorarlberg

Markt / 27.11.2014 • 22:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstä­tigkeit (EGT) von
4,38 Mill. Euro. Geringe Kreditnachfrage.

Rankweil. (VN) Eine zufriedene Bilanz zieht die Volksbank Vorarlberg über das dritte Quartal 2014. Und das „trotz schwieriger Rahmenbedingungen und der nach wie vor herausfordernden Zinslandschaft.“ Die Kundeneinlagen stiegen um über acht Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro. Das sei ein wichtiges Signal für das Vertrauen der Kunden, betont Vorstandsvorsitzender Gerhard Hamel. Die Konzernbilanzsumme verringerte sich aufgrund der nach wie vor geringen Kreditnachfrage auf 2,2 Milliarden Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) betrug zum dritten Quartal 4,38 Millionen Euro. Das ist ein Minus von etwas mehr als 15 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Gestiegen ist indes das Eigenkapital, und zwar um fast eineinhalb Prozentpunkte auf 13,52 Prozent.

Zudem konnte ein Rückgang der Kredit-Wertberichtigungen erzielt werden. Demgegenüber wurde die restliche Beteiligung am Spitzeninstitut ÖVAG in Höhe von 3,4 Mill. Euro vollständig abgeschrieben. Die Neustrukturierung des Volksbanken-Verbundes ist bereits im Gange und soll baldmöglichst umgesetzt sein. „Für die Kunden der Volksbank Vorarlberg ändert sich dadurch unmittelbar gar nichts“, erklärt Hamel, „da wir bereits seit vielen Jahren eine eigenständige Bundesländer-Volksbank sind.“

Positive Entwicklung erwartet

Für das vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres erwartet sich die Volksbank Vorarlberg Gruppe eine tendenziell positive Entwicklung. „Dank des Engagements unserer Mitarbeiter und der erfolgreichen Fokussierung auf unser Kerngeschäft rechnen wir mit einem soliden operativen Ergebnis“, sagt Hamel.