Die Österreicher sparen 201 Euro pro Monat

14.10.2015 • 16:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien. (VN) Trotz niedriger Zinsen sparen die Österreicher heuer im Schnitt 201 Euro pro Monat – mehr als 2014, als 188 Euro auf die hohe Kante gelegt wurden, geht aus einer Umfrage
des Marktforschungsinstituts Imas für die Erste Bank hervor. Im europäischen Vergleich ist die Sparquote aber mit sieben Prozent des Einkommens unterdurchschnittlich (Eurozone: 12,8 Prozent).

Zwischen 2010 und 2014 haben die Österreicher bei der Verzinsung ihrer Spareinlagen gegenüber dem Fünfjahreszeitraum vor der Finanzkrise (2005–2009) rund 24 Mrd. Euro an Zinsen verloren. „Wer vor fünf Jahren 1000 Euro aufs Sparbuch gelegt hat, bekommt heute dafür nur 1025 Euro“, so Thomas Schaufler, Geschäftsführer Erste Asset Management.

Das Sparbuch ist mit einem Anteil von 77 Prozent aber immer noch die beliebteste Sparform vor dem Bausparen. „Wenn man unter 100 Euro pro Monat sparen kann, ist ein Bausparer am sinnvollsten, erst ab 100 Euro lohnt sich Fondssparen, wegen der Gebühren“, sagt Erste-Bank-Vorstand Peter Bosek.