Götzis setzte sich gegen die Städte durch

Markt / 30.10.2015 • 20:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In der Flanierzone dominieren zwar meist die Fußgänger, aber auch Autos im Schritttempo sind erlaubt.  Foto: VN/Hofmeister
In der Flanierzone dominieren zwar meist die Fußgänger, aber auch Autos im Schritttempo sind erlaubt. Foto: VN/Hofmeister

Götzis. (cro) Die dritte und letzte Bauphase lag erst wenige Wochen zurück, da flatterte postwendend der Lohn für die getane Arbeit ins Haus. Der Bundespreis „Walk-Space Award 2013“ in der Kategorie „Qualitätsvolle, nachhaltige Geh-Infrastruktur im Siedlungsbereich“ ging an das Projekt „Flanierzone Am Garnmarkt Götzis“. 50 Einreichungen von Gemeinden, Vereinen und Organisationen waren erfolgt. Vorarlberg konnte sich sogar gegen Städte wie Wien, Graz und Linz durchsetzen.

Die Fachjury zeigte sich dabei besonders über das vielfältige Angebot, auf das Wert gelegt wurde, beeindruckt. „Neben der inhaltlichen Fokussierung auf eine Durchmischung von Einkaufen, Arbeiten, Wohnen und Bildung wird durch gastronomische und kulturelle Angebote an neuen Plätzen und Straßen eine weitere Belebung des Ortskerns erzielt“, begründete der damalige Umweltminister Nikolaus Berlakovich bei der Verleihung in Wien die Entscheidung. Das neue Areal sei so zu einem Treffpunkt für Jung und Alt geworden. Diese Vernetzung von Generationen werde unter anderem durch neuen Raum
für betreutes Wohnen und durch die überbetriebliche Kinderbetreuungseinrichtung erreicht. „Eine kompakte Siedlung mit kurzen Fußwegen und Vorbildcharakter“, gratulierte der Minister den Projektumsetzern der Prisma Unternehmensgruppe und der Gemeinde Götzis.