Eine Raiffeisenbank in Rankweil und Feldkirch

Markt / 06.11.2015 • 22:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Zwischen der Raiffeisenbank Rankweil und Feldkirch (hier die Bankstelle in Tosters) ist ein Zusammenschluss geplant.  Foto: VN
Zwischen der Raiffeisenbank Rankweil und Feldkirch (hier die Bankstelle in Tosters) ist ein Zusammenschluss geplant.  Foto: VN

Die Aufsichtsräte der  Raiffeisen Rankweil und Feldkirch wollen Fusion der Institute.

Feldkirch, Rankweil. (VN) Die Welle der Fusionierungen der Raiffeisen Regionalbanken wird fortgesetzt. Nach den jüngsten Fusionen zwischen Dornbirn und Lustenau, Bludenz und dem Montafon und am Kummenberg, haben jetzt auch die Aufsichtsräte der Raiffeisenbanken Feldkirch und Rankweil beschlossen, zu einer Bank zu verschmelzen. Der endgültige Zusammenschluss ist dabei für den 1. Jänner 2017 geplant, bis dahin soll eine „vorbereitende Kooperationsphase“ stattfinden. Die Verantwortlichen beider Kreditgenossenschaften sind, laut gemeinsamer Aussendung, zur festen Überzeugung gelangt, dass eine Bündelung der Kräfte die richtige strategische Anwort auf die künftigen Herausforderungen ist. „Es ist eine Fusion identischer Herausforderungen von zwei erfolgreichen Partnern aus einer Position der Stärke“, unterstreicht Richard Erne, Vorstand der Raiffeisenbank Feldkirch. Von der größeren Einheit versprechen sich die zwei benachbarten Banken Vorteile auf allen Seiten.

Raiffeisenbank-Rankweil Direktor Karl Loacker ist überzeugt, dass mit dem Zusammenschluss die regulatorischen Anforderungen besser bewältigt werden können. Zudem werden dadurch Kosten gesenkt. Das eingesparte Geld könne in Beratung, moderne Bankstellen und die Unterstützung von Vereinen und Initativen vor Ort gesteckt werden. Für die Mitarbeiter werde man ein noch attraktiverer Arbeitgeber, der sichere Arbeitsplätze biete.

850 Millionen Bilanzsumme

Das gemeinsame Institut käme aus heutiger Sicht auf eine Bilanzsumme von 850 Millionen Euro und verwalteten Kundengeldern von über 1,5 Milliarden Euro. Die neue Bank würde mit 104 Mitarbeitern 32.000 Kunden betreuen.

Bislang haben die Aufsichtsräte der Vorbereitung einer Fusion „grünes Licht“ erteilt. Weitere vorbereitende Schritte sollen nun gemeinsam erfolgen. Die endgültige Zustimmung müssen aber die Generalversammlungen beider Banken geben. Das soll im Herbst 2016 geschehen.