Gute Beziehungen weiter intensivieren

Markt / 24.11.2015 • 18:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Honorarkonsul Werner Deuring und der italienische Botschafter Giorgio Marrapodi (re.) wollen wirtschaftlichen Austausch. Foto: VN/Sca
Honorarkonsul Werner Deuring und der italienische Botschafter Giorgio Marrapodi (re.) wollen wirtschaftlichen Austausch. Foto: VN/Sca

Italiens Botschafter Giorgio Marrapodi sieht Potenzial in den Wirtschaftsbeziehungen.

Bregenz. (VN-sca) Seit 1. April ist der Bregenzer Unternehmer Werner Deuring (56) als italienischer Honorarkonsul für die 1600 in Vorarlberg lebenden Italiener erste Anlaufstelle bei bilateralen Fragen. Nun eröffnete er auch die Konsulatsräumlichkeiten im Bregenzer Haus am See. Botschafter Giorgio Marrapodi nutzte die Festlichkeit zum Besuch in Vorarlberg. Für Vorarlbergs Wirtschaft ist Italien der drittwichtigste Absatzmarkt. Sechs Prozent aller Vorarlberger Ausfuhren gingen 2014 nach Italien. Das sind Waren und Güter im Wert von immerhin rund 525 Millionen Euro. Der Botschafter sieht aber durchaus noch Luft nach oben und will die traditionell gute Zusammenarbeit intensivieren. „Die Regierung Renzi hat die Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum geschaffen“, sie habe Steuerentlastungen für zehn Millionen Arbeitnehmer durchgesetzt und die Körperschaftssteuer für die Firmen reduziert. Das habe Einfluss auf das Konsum- und Wirtschaftsklima, den es zu nutzen gelte. Die Maßnahmen, von der EU bereits gelobt, sorgen auch für einen langsamen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Nun gelte es die Reform des Bildungssystems in Angriff zu nehmen. Honorarkonsul Deuring sieht seinen Fokus als Repräsentant des Nachbarlandes neben den konsularischen Tätigkeiten ebenfalls auf wirtschaftlicher Ebene.