Gebäudemanager zittern vor Robotern

26.08.2016 • 07:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Tätigkeiten wie Putzen könnten schon bald von Robotern übernommen werden.
Tätigkeiten wie Putzen könnten schon bald von Robotern übernommen werden.

STUDIE. (cro) In Europa droht jeder dritte Beschäftigte im Gebäudemanagement der Automatisierung zum Opfer zu fallen. Das wären dann in etwa fünf Millionen zusätzliche Arbeitslose. Viele Beschäftigte würden auch nicht in anderen Jobs einsetzbar sein, weil sie de facto Analphabeten seien, warnt der Leiter des TU-Instituts für Immobilien und Facility-Management (IFM), Alexander Redlein. Gleichzeitig würden die Anforderungen an die Servicekräfte immer höher. Laut Redlein sind in Österreich rund 270.000 Personen im Gebäude-Dienstleistungsbereich beschäftigt, der Jahresumsatz liegt bei 15 Milliarden Euro. „Das entspricht rund neun Prozent der gesamten heimischen Wertschöpfung aus den Bereichen Handel, Industrie, Dienstleistungen und Baugewerbe“, rechnete er vor. Die Hoffnung setzt der Leiter darin, dass die digital vernetzten Maschinen zu einer Rückkehr des Hausmeisters führen könnten. Der dann nur einfachste Tätigkeiten zur Unterstützung der Roboter vornimmt – sie zum Beispiel wieder aufstellt, wenn sie mal umgekippt sind.