Von Platz 98 auf 12 in drei Wochen

Markt / 23.03.2017 • 19:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wirtschaftsforscher Kramer präsentiert Standortranking. Er kommt zu ganz anderen Ergebnissen als EU.

Bregenz. (VN-sca) Was denn nun? Vor Kurzem präsentierte die EU ein Ranking zur Wettbewerbsfähigkeit von 236 Regionen. Vorarlberg landete erstmals unter den Top 100, konkret auf Platz 98. An und für sich ein guter Platz, doch zufrieden war man damit in der Landesregierung nicht, denn man könne nicht Metropolregionen mit Vorarlberg vergleichen, hieß es aus dem Landhaus.

Es geht auch besser, wie nun der aus Vorarlberg stammende Wirtschaftswissenschaftler Helmut Kramer im Auftrag der Vorarlberger Landesregierung ermittelt hat. Er überprüfte die Ergebnisse einer Studie über insgesamt 193 europäische Regionen und reihte Vorarlberg (ohne Metropolregionen) auf Platz zwölf. Dazu erklärt der Studienautor und ehemalige Wifo-Chef, dass es eben darauf ankomme, wie verschiedenen Indikatoren gewertet werden. Dabei kommen ganz unterschiedliche Ranglisten heraus.

Egal, auf welchem Platz Vorarlberg landet, für Landeshauptmann Markus Wallner ist klar, dass die Herausforderungen für das Land unverändert bleiben: „Beschäftigung, Investitionen in Bildung und Forschung sowie die Ankurbelung des privaten Konsums – all das erfordert auch in Zukunft große Anstrengungen.“