Hilti & Jehle mauerte 2016 weiter am Erfolg

21.04.2017 • 20:15 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
GF Alexander Stroppa und Reinhard Moser (l.): „Qualität und Ehrlichkeit bewähren sich.“   Foto: Firma
GF Alexander Stroppa und Reinhard Moser (l.): „Qualität und Ehrlichkeit bewähren sich.“  Foto: Firma

Feldkircher Traditionsunternehmen knackt die 100-Millionen-Euro-Umsatz-Grenze.

Feldkirch. Das Feldkircher Bauunternehmen Hilti & Jehle blickt auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück. Eine gute Auftragslage, Investitionen in Qualität und Technik und interessante Referenzprojekte sind die Gründe dafür, dass auch heuer wie in den vergangenen Jahren der Umsatz gestiegen ist, so die Geschäftsführer Alexander Stroppa und Reinhard Moser gegenüber den VN: Erstmals hat die Konzernbetriebsleistung im gerade abgeschlossenen Geschäftsjahr 2016/17 die 100-Millionen-Euro Marke erreicht. Im Jahresschnitt beschäftigt das Traditionsunternehmen 650 Mitarbeiter.

Einerseits spiele für das Rekordergebnis die gute Baukonjunktur eine Rolle, andererseits stelle man fest, dass die Firma als zuverlässiger Gesamtanbieter am Markt Vorteile habe, erklären die Geschäftsführer das Wachstum. Die Sparten, Hilti & Jehle bietet praktisch alle Bauleistungen an, haben sich gleichermaßen gut entwickelt, ebenso wie die Standorte in Vorarlberg und in Tirol. Insgesamt hat das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr drei Millionen Euro investiert: in die Qualifikation der Mitarbeiter, in die Lehrlingsoffensive sowie in Technik und Geräte.

Im vergangenen Jahr hat die Firma Aufträge für renommierte Industriekunden wie Hirschmann automotive, Rauch, Blum und Meusburger umgesetzt. In Tirol wurden speziell im Bereich des Qualitätstourismus anspruchsvolle Projekte realisiert. In der Schweiz, wo vor allem die Kompetenz von Hilti & Jehle im Spezialtiefbau und im Grundbau gefragt ist, werden über das Jahr gerechnet zwischen zehn bzw. 20 Baustellen betrieben.

International tätig

Die Investition in eines der modernsten Spezialtiefbaugeräte der Welt sei richtig gewesen. „Der von Liebherr Nenzing hergestellte LRB 355 hat unsere Leistungspalette im Grundbau noch einmal erweitert und brachte von Anfang an eine ausgezeichnete Auslastung in Vorarlberg, der Schweiz, aber auch europaweit“, so Stroppa. Gerade wurde ein Millionenauftrag in England abgeschlossen, bei dem die Feldkircher Spezialisten für die Gründungsarbeiten eines großen Industrieunternehmens in der Papierbranche verantwortlich zeichneten. Einen weiteren Großauftrag in Höhe von sechs Millionen Euro erhielt das Bauunternehmen in Tirol für den Neubau der Dorfbahn in Serfaus, die unterirdische Verbindung vom Parkplatz durch das autofreie Dorfzentrum bis zu den Skiliften.

Original Fabriklofts

Zufrieden ist das Unternehmen auch mit den Wohnbauaktivitäten. „Leistbares Wohnen ist grundsätzlich eine unserer wesentlichen Zielsetzungen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss passen“, so Moser. Ein einzigartiges Wohnungsprojekt sei das Gasserareal in Dornbirn, wo in einem ehemaligen Fabriksgebäude Lofts errichtet werden. Noch in diesem Jahr erfolgt der Baubeginn für die Wohnanlage Tosters am Platz mit über 60 Wohnungen.

Hilti & Jehle Fakten

» Gegründet: 1876

» Geschäftsführer: Alexander Stroppa, Reinhard Moser

» Bereiche: Hochbau, Tiefbau, Asphaltbau, Wohnbau, GU, Betongleittechnik, Spezialtiefbau, Grundbau, Gussasphalt, Pflasterarbeiten

» Betriebsleistung 2016/17: 100 Mill. Euro

» Mitarbeiter: 650, 27 Lehrlinge

» Standort: Zentrale in Feldkirch, Niederlassung in Tirol (Ried/Oberinntal)