Starkes Minus bei Firmeninsolvenzen

24.04.2017 • 19:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Vögele Shoes muss Filialen schließen, u. a. in Götzis. Foto:DEZ
Vögele Shoes muss Filialen schließen, u. a. in Götzis. Foto:DEZ

Insolvenzen in Vorarlberg sind im ersten Quartal um 12,5 Prozent zurückgegangen.

Wien, Feldkirch. (VN) Erfreuliche Entwicklung: Die Zahlen der Creditreform Firmeninsolvenzstatistik für das 1. Quartal 2017 zeigen eine mögliche Trendumkehr der Entwicklung des vergangenen Jahres für ganz Österreich: Die Unternehmensinsolvenzen sind in den ersten drei Monaten um 5,3 Prozent auf 1364 Verfahren gesunken. Die Anzahl an eröffneten Verfahren ging dabei um 3,5 Prozent auf 845 Unternehmen zurück. Noch besser sieht es in Vorarlberg aus: Gegenüber dem ersten Quartal 2016 gingen die Insolvenzen um 12,5 Prozent zurück, 42 Unternehmen statt wie im vergangenen Jahr 48 mussten den Weg zum Gericht antreten.

Der Blick auf die Bundesländer zeigt, dass nur in Wien mit einem Plus von 3,7 Prozent die Insolvenzen leicht gestiegen sind. Die größten Rückgänge verzeichneten Salzburg (-22,7%), die Steiermark (-18,8%) und an dritter Stelle Vorarlberg (-12,5%). Mit der Schuh & Schuh PKTS GmbH (vormals Vögele Shoes GmbH) landete ein Vorarlberger Unternehmen allerdings zweimal auf dem dritten Platz: Einmal bei den Verbindlichkeiten mit 10,1 Millionen Euro, außerdem bei den Arbeitnehmern: 49 Personen sind vom Konkurs betroffen. Der Sanierungsverwalter hat inzwischen ein Konzept zur Weiterführung des Unternehmens vorgestellt.