Meldefrist 28. Februar

04.02.2018 • 17:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Rankweil Bis Ende Februar 2018 müssen bestimmte Zahlungen, welche im Jahr 2017 getätigt wurden, elektronisch an die zuständigen Behörden gemeldet werden. Die elektronische Übermittlung erfolgt über ELDA (www.elda.at) bzw. die ÖSTAT (Statistik Austria).

Der Jahreslohnzettel muss an das Finanzamt oder den Krankenversicherungsträger übermittelt werden. Auch Schwerarbeitstätigkeiten müssen an die zuständigen Krankenversicherungsträger gemeldet werden. Sie ermöglichen die Inanspruchnahme einer Schwerarbeitspension. Zur Beurteilung der Schwerarbeit wurde vom Ministerium eine Liste mit jenen Berufen veröffentlicht, bei denen eine Schwerarbeit angenommen wird (z.B. Bäcker(in), Dachdecker(in), Bodenleger(in), Kellner(innen) oder Köchinnen/Köche).

Vergütungen an bestimmte Personengruppen (die außerhalb eines Dienstverhältnisses bezahlt werden, müssen an das zuständige Finanzamt gemeldet werden. Dazu gehören z.B. Provisionen an Versicherungsvertreter, Honorare an Vortragende, Vergütungen an Aufsichtsräte bzw. Stiftungsvorstände oder freie Dienstnehmer. Die Meldung kann unterbleiben, wenn das geleistete Honorar in Summe nicht mehr als 900 Euro bzw. pro einzelner Leistung nicht mehr als 450 Euro beträgt.

Meldepflichtig sind auch Zahlungen in das Ausland für bestimmte im Inland erbrachte Dienstleistungen (z.B. Vermittlungs- bzw. Beratungsleistungen). Die Meldung ist nicht erforderlich, wenn das geleistete Honorar 100.000 Euro nicht übersteigt bzw. wenn ein Steuerabzug nach § 99 EStG (Abzugssteuer) vorgenommen wurde.

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