Steigendes Interesse an Aktieninvestments

05.02.2018 • 18:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien Zwar planen 84 Prozent der Österreicher in den kommenden zwölf Monaten eine Geldanlage, gleichzeitig sollen heuer aber „nur“ durchschnittlich 4700 Euro zur Seite gelegt werden. Das sind um 1000 Euro weniger als noch im Jahr zuvor. Das ergab die regelmäßig von Erste Bank und Sparkassen durchführte Spar- und Kreditprognose für das 4. Quartal 2017. Haushalte mit einem Nettoeinkommen von über 2000 Euro erweisen sich in der Befragung als besonders sparfreudig, denn hier wollen sogar neun von zehn im heurigen Jahr Geld anlegen. Als Top-drei-Anlageformen werden nach wie vor das Sparbuch (62 Prozent), der Bausparvertrag (50 Prozent) sowie die Lebensversicherung (39 Prozent) genannt. Aber immer mehr Österreicher ziehen auch eine Investition in Immobilen (19 Prozent) und Wertpapiere (28 Prozent) in Erwägung.

Positiver Trend

„Wir sehen in diesem Trend eine positive Entwicklung. Nur wer sein Vermögen ausgewogen auf die verschiedenen Anlageklassen verteilt und auch Wertpapiere in den persönlichen Anlagemix integriert, kann langfristig ein Finanzpolster aufbauen. Das ist ganz besonders in der aktuell anhaltenden Niedrigzinsphase sinnvoll“, ist Werner Böhler, Sprecher der Vorarlberger Sparkassen, überzeugt. Auf besonderes Interesse stoßen in der Umfrage Aktien: Jeder Siebte zieht nun ein Aktieninvestment in Erwägung. Vor genau einem Jahr war es nur jeder Neunte.