200-Millionen-Marke geknackt

26.02.2018 • 21:18 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Geschäftsführer Wolfgang Rigo (l.) führt das Unternehmen gemeinsam mit Geschäftsführer Martin Hofer. VN/Hartinger
Geschäftsführer Wolfgang Rigo (l.) führt das Unternehmen gemeinsam mit Geschäftsführer Martin Hofer. VN/Hartinger

Huppenkothen steigert Umsatz und baut Stammsitz Lauterach aus.

Lauterach Huppenkothen wird im noch laufenden Geschäftsjahr 2017/18 (31.3.) erstmals seit Bestehen einen konsolidierten Gruppenumsatz von etwas mehr als 200 Millionen Euro erzielen. Das sei ein Plus von rund zehn Prozent gegenüber 2016/17, freut sich Geschäftsführer Wolfgang Rigo. Auch die zu erwartende Ertragssituation bezeichnet er als „sehr zufriedenstellend“. Bereits im Jahr davor war das Ergebnis vor Steuern deutlich positiv.

Huppenkothen ist vor allem auf den Service, die Vermietung und den Verkauf von Baumaschinen (Bagger etc.) der japanischen Marke Takeuchi spezialisiert, wobei der Löwenanteil des Umsatzes derzeit noch auf den Verkauf entfällt. Zum Sortiment zählen auch Verdichter, Kompaktlader, Dumper, Knicklader sowie Raupentransporter und Fugenschneider.

Die erfolgreiche Entwicklung begründet Geschäftsführer Wolfgang Rigo vor allem mit der Kombination aus Verkauf, Vermietung und Service. „So können wir dem Kunden stets genau das bieten, was er gerade braucht. Das ist unser Erfolgsgeheimnis.“ Dazu habe man stark ins Personal investiert, wodurch noch mehr Servicedienstleistungen angeboten werden können. Im Sommer 2018 soll täglich von 06.00 bis 19.00 Uhr eine eigene Hotline in Betrieb gehen.

Spanien zieht wieder an

Eine gute Entwicklung hätten im noch laufenden Geschäftsjahr 2017/18 insbesondere die Absatzmärkte in Kroatien und Slowenien verzeichnet. „Spanien kommt jetzt nach einer jahrelangen Pause auch wieder zurück“, so Rigo. Huppenkothen bringt es auf einen Export­anteil von 40 Prozent, wobei die Schweiz und Spanien zu den wichtigsten Exportmärkten gehören. In Österreich und der Schweiz sowie in Südtirol gibt es mehrere eigene Huppenkothen-Standorte. Die anderen Länder werden über Vertragshändler betreut.

An den eigenen Standorten gibt es einige Veränderungen. So sei am Stammsitz in Lauterach die Vergrößerung von Lager- und Werkstattflächen geplant. Rigo spricht hier von einer Ausweitung der Flächen um etwa 30 Prozent. Die entsprechenden Planungen seien am Laufen. Die Filiale in Wiener Neudorf werde vergrößert. In Regau in Oberösterreich sei heuer eine neue Filiale als Ersatz für jene in Redlham geplant. Und im Südtiroler Ort Vahrn wurde im Vorjahr eine neue Vermietstation eröffnet.

Zur Huppenkothen-Gruppe gehören der Baggeranbaugeräte-Hersteller Martin GmbH in Braz (100%), die BVB Baumaschinen GmbH in Lanzenkirchen (70%) und die Suncar HK AG in Oberbüren in der Schweiz (100%). In der Gruppe werden insgesamt 310 Mitarbeiter beschäftigt, davon über 220 bei Huppenkothen – darunter 38 Lehrlinge. Die Huppenkothen-Gruppe gehört zur Gänze der Lauteracher Firmengruppe i+R. 

Fakten

geplanter Umsatz 2017/18 über 200 Millionen Euro (+10%)

Mitarbeiter 310 Mitarbeiter, davon über 220 bei Huppenkothen (38 Lehrlinge)

Firmengruppe Martin GmbH Braz (100%), BVB Baumaschinen GmbH Lanzenkirchen (70%), Suncar HK AG Oberbüren (100%)

Eigentümer i+R