Strompreiszone: „Am 1. Oktober passiert gar nichts“

08.05.2018 • 20:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Strom soll in Vorarlberg auch nach dem 1. Oktober günstig bleiben. meznar
Strom soll in Vorarlberg auch nach dem 1. Oktober günstig bleiben. meznar

Bregenz Strom wurde in Österreich und Deutschland seit der Liberalisierung auf einem gemeinsamen Marktplatz gehandelt. Mit
1. Oktober 2018 wird es nun aber zur Trennung des deutsch-österreichischen Marktes kommen. Dadurch könnten die Einkaufskosten für Strom steigen. Was natürlich in weiterer Folge Auswirkungen auf die Stromrechnung beim Endkunden hat. Die Energieagentur legte nun ein Szenario vor, wie sich die Trennung in Mehrkosten niederschlägt und sieht Vorarlberg mit einem Anstieg zwischen 9,4 und 28,1 Euro jährlich für einen Durchschnittshaushalt ganz vorne bei den Preiserhöhungen. Aber auch das auf einem niedrigen Niveau, wie Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur, feststellt.

VKW wartet ab

Für Illwerke-VKW-Vorstand Christof Germann ist die von der Energieagentur präsentierte Prognose allerdings noch nicht mehr „als eine Milchmädchenrechnung“. „Wir warten ab, wie sich die Strompreiszonentrennung tatsächlich auswirkt“, so Germann auf VN-Anfrage. Erst auf Basis gesicherter Zahlen könne man weitere Schritte setzen, vorher werde im Bregenzer Weidach keine Entscheidung getroffen. „Am 1. Oktober passiert also gar nichts“, beruhigt der Strommanager die VKW-Kunden.

Und er versichert, dass man sich an die Firmenmaxime halte, deren Ziel es sei, den Kunden immer attraktive Strompreise zu bieten. Die VKW sei in den vergangenen Jahren immer der günstigste Landesenergieerzeuger gewesen und er versichere, dass man auch in Zukunft „einer der günstigsten Anbieter bleiben werde“. vn-sca