Bessere Ausbildung und mehr Konsum

15.04.2019 • 18:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der gemeinnützige Wohnbau (im Bild: Baustelle der Alpenländischen) soll laut SPÖ-Einwallner forciert werden, um die Konjunktur zu beleben.VN/Burtscher
Der gemeinnützige Wohnbau (im Bild: Baustelle der Alpenländischen) soll laut SPÖ-Einwallner forciert werden, um die Konjunktur zu beleben.VN/Burtscher

SPÖ fordert frühzeitige Impulse für die Wirtschaft.

Bregenz Jetzt sei die Zeit, sich für schwierigere wirtschaftliche Zeiten zu rüsten, stellt  der Bregenzer Unternehmer und SPÖ-Nationalrat Reinhold Einwallner fest und fordert von der Bundesregierung entsprechende Maßnahmen. Klar ist: Die Steuerentlastung soll den Arbeitnehmern mehr Geld in die Börse spülen. Die KÖST-Senkung sei jedenfalls der falsche Weg, denn die komme nur bei ganz wenigen Unternehmen, nämlich den größten, an. Dass Blum-Chef Gerhard Blum ebenfalls seine Bereitschaft gezeigt habe, so vorzugehen, bestätigt ihn. „Wir blasen in dasselbe Horn.“ Wenn die Arbeitnehmer mehr Geld bekommen, dann werde der Konsum angeregt und die Wirtschaft belebt, folgert er richtig. Daneben brauche es zur Aufrechterhaltung der guten Konjunktur Investitionen in die Infrastruktur und in den gemeinnützigen Wohnbau – ein Rezept, das von den Sozialdemokraten nicht nur einmal angewendet wurde. Durch neue, kürzere Abschreibungsmodelle soll auch die Wirtschaft zu Investitionen animiert werden, außerdem sei die Verkürzung von Abschreibung sowieso notwendig, berichtet er aus seinem Unternehmeralltag als Optiker: „Heute muss ich alle vier Jahre in neue Geräte investieren.“

Punkt 3 des Programmes sind Maßnahmen am Arbeitsmarkt: mehr Qualifizierung, Wiedereinführung der Aktion 20.000 und Ausbau des Fachkräftestipendiums. Auf Europa-Ebene fordert er europweit akkordierte Steuern.

„Sausgruber war ein guter Verhandler, das wünsche ich auch von Markus Wallner.“