Huppenkothen investiert 24 Millionen Euro

Markt / 11.06.2019 • 17:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die beiden Geschäftsführer Wolfgang Rigo und Martin Hofer. VN/HARTINGER

Baumaschinenhändler erweitert Stammsitz und investiert in neue Standorte.

VN Redaktion

Lauterach Die Unternehmen der Huppenkothen GmbH mit Hauptsitz in Lauterach investieren bis 2020 rund 24 Millionen Euro in den Neubau und die Erweiterung bestehender sowie neuer Standorte. Wie Geschäftsführer Wolfgang Rigo erklärt, laufe derzeit beispielsweise der Ausbau des Firmensitzes in Lauterach. Dabei werden alte Hallen ersetzt und der Werkstattflächenbestand danach um etwa ein Drittel vergrößert. Gleichzeitig werde die überdachte Lagerfläche verdoppelt und eine Tiefgarage mit 33 Stellplätzen errichtet. Zudem werde auch die Fassade erneuert. Bis zum Herbst dieses Jahres rechnet Rigo, der die Geschäfte bei Huppenkothen gemeinsam mit Martin Hofer führt, mit der Fertigstellung.

Gleichzeitig wurde in Regau (OÖ) mit dem Neubau einer Huppenkothen-Filiale begonnen. Sie ersetze zukünftig die Filiale in Redlham, wo das Unternehmen eingemietet war. Darüber hinaus wird in Großebersdorf (NÖ) eine neue Filiale errichtet, weil die bestehende Niederlassung zu klein geworden sei. Und schließlich hat Huppenkothen in Traboch (Stmk) ein bestehendes Gebäude gekauft, um dort eine Filiale zu eröffnen. Allein in die genannten Investitionsprojekte fließen mehr als neun Millionen Euro.

Der größte Brocken der laufenden Investitionen entfällt auf die Tochterfirma Martin GmbH. Rund 15 Millionen Euro investiert das Unternehmen in den Neubau und die Übersiedlung vom bisherigen Firmensitz in Braz nach Ludesch. „Bis zum Jahr 2020 werden wir schlussendlich für alle Firmen und Standorte etwa 24 Millionen Euro investiert haben“, sagt Rigo.

Zu Huppenkothen gehören neben der Huppenkothen GmbH die Martin GmbH, die BVB Baumaschinen GmbH in Lanzenkirchen sowie die Suncar HK AG in der Schweiz. Huppenkothen ist auf Handel, Vermietung und Service von Klein- und Kompaktbaumaschinen der Marke Takeuchi spezialisiert. Der Baggeranbaugerätehersteller Martin GmbH tritt zwar als eigenständige Marke auf, allerdings erzielt das Unternehmen rund 65 Prozent des Umsatzes mit Huppenkothen.

Umsatzplus auf 250 Millionen Euro

Im Geschäftsjahr 2018/19 erzielten die Unternehmen der Huppenkothen GmbH einen konsolidierten Umsatz von 250 Millionen Euro. Das sei ein Plus von 19 Prozent, so Wolfgang Rigo. Die Ertragssituation bezeichnet der Huppenkothen-Geschäftsführer wie schon im Jahr davor als zufriedenstellend positiv. Einerseits sei die Entwicklung im Vorjahr der nach wie vor guten Baukonjunktur zu verdanken, andererseits habe Huppenkothen aber auch Marktanteile dazugewonnen. Für das Geschäftsjahr 2019/20 erwarte man allerdings keine Steigerung mehr in dieser Größenordnung.

Die Unternehmen der Huppenkothen GmbH beschäftigen insgesamt 360 Mitarbeiter. Sie gehört zur Bau-, Bagger- und Immobilienfirmengruppe i+R in Lauterach.