Neuer Caterer für Bregenzer Festspiele

01.07.2019 • 14:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bregenzer Festspiele und Kongresskultur Bregenz arbeiten per 1. Juli 2019 mit einem neuen Caterer zusammen. FESTSPIELE

Nach Insolvenz von evenTZ Hospitality übernimmt Wiener Unternehmen.

VN Redaktion

Bregenz Nach dem auf Antrag des Finanzamts in die Wege geleiteten Konkursverfahrens über den Caterer evenTZ Hospitality ist nun eine Entscheidung gefallen. Wie die Bregenzer Festspiele mitteilen, gibt es seit 1. Juli mit der aus Wien stammenden Betreibergesellschaft „Eurest Restaurationsbetriebsgesellschaft“ einen neuen Caterer. Die Verträge wurden unterzeichnet.

Konkret übernimmt die zur Eurest Restaurationsbetriebsgesellschaft gehörende Cateringfirma „foodaffairs“ das Catering für die Bregenzer Festspiele und den Veranstaltungsbetrieb des Hauses sowie das hauseigene Restaurant „buehnedrei“ und die Mitarbeiterkantine. Nach Angaben der Bregenzer Festspiele sollen alle bereits getätigten Reservierungen und Buchungen bestehen bleiben. 

Den bisherigen Mitarbeitern und dem Geschäftsführer Zoltan Toth von evenTZ Hospitality wurde ein Übertrittsangebot unterbreitet. „Die bestehende Belegschaft samt Geschäftsführung ist bereit, mit uns die Zukunft neu zu schreiben“, so Eurest-Geschäftsführer Georg Hirsch-Stronstorff. Die Catering-Dienstleistungen werden künftig unter dem Markennamen „evenTZ by foodaffairs“ angeboten.

Schließung angeordnet

Bei der in die Insolvenz geschlitterten evenTZ Hospitality GmbH aus Bregenz schaut es unterdessen düster aus. Nachdem rund einen Monat nach Eröffnung den Gläubigern ein Sanierungsplanvorschlag mit einer 20-Prozent-Quote binnen zwei Jahren unterbreitet wurde, ist nunmehr der Insolvenzdatei zu entnehmen, dass vom Gericht die Schließung des Unternehmens angeordnet wird. Jetzt geht es an die Verwertung, um für die Gläubiger des bisherigen Festspiele- und Festspielhaus-Caterers eine entsprechende Quote auf ihre offenen Forderungen zu erzielen. Bei Eröffnung war von rund einer halben Million Euro an Forderungen die Rede.