„Licht, Frische und Großzügigkeit“

Markt / 02.07.2019 • 22:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auf einer Fläche von 34 Hektar entsteht in München bis 2023 Europas modernster und größter Sportcampus. Dietrich Untertrifaller
Auf einer Fläche von 34 Hektar entsteht in München bis 2023 Europas modernster und größter Sportcampus. Dietrich Untertrifaller

Sportcampus München ist wahrscheinlich größtes Holzgebäude der Welt.

München, Bregenz 11.700 Quadratmeter Dach- und Deckenelemente, 7400 Quadratmeter Wand­elemente, 610 Quadratmeter Holz-Beton-Verbunddecken, rund 1000 Kubikmeter Brettschichtholz und 330 Kubikmeter Brettsperrholz. 14 Sporthallen, zwölf Hörsäle, 15 Labore, fünf Werkstätten und 300 Büros, außerdem die Bibliothek und eine Cafeteria, das ist der neue Sportcampus der Technischen Universität München, der vor Kurzem Richtfest feierte. Das nach Ansicht von Fachleuten derzeit größte Holzgebäude der Welt mit über 40.000 Quadratmeter Fläche, das derzeit im Olympiapark München entsteht, wurde nach dem Motto der olympischen Spiele 1972 „Licht, Frische, und Großzügigkeit“ vom Bregenzer Architekturbüro Dietrich Untertrifaller geplant und umgesetzt. Der Freistaat Bayern investiert in den Rekordbau gut 160 Millionen Euro. Für den Holzbau, aber speziell auch für den Holzbau-Standort Vorarlberg, ist das Gebäude ein Leuchtturm, der zeigt, was mit Holz alles möglich ist. Weitere Beispiele der Vielseitigigkeit des nachwachsenden Rohstoffs werden übrigens am Freitag beim 13. Vorarlberger Holzbaupreis präsentiert und ausgezeichnet. Ein Teil der Sporthallen wird bereits im Sommer 2020 zur Verfügung stehen, die komplette Fertigstellung des Rekordbaus soll bis 2023 erfolgen. VN-sca