Ein Meilenstein für die Illwerke

Markt / 13.11.2019 • 18:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Um die benötigten Betonmengen herstellen zu können, musste ein Betonturm errichtet werden, mit dem pro Tag 4000 m³ Beton hergestellt werden konnten.
Um die benötigten Betonmengen herstellen zu können, musste ein Betonturm errichtet werden, mit dem pro Tag 4000 m³ Beton hergestellt werden konnten.

Bregenz Als 2012 die Illwerke das Speicherkraftwerk Kops II eröffneten, erinnerten sich noch so manche „Illwerkler“ an den Bau von Kops I in den 1960er-Jahren. Mit 614 Metern Gesamtlänge, einer größten Höhe von 122 Metern und einer Betonkubatur von 663.000 Quadratmetern war die Staumauer von Kops damals die größte fertiggestellte Staumauer Österreichs. Im Stausee finden 44 Millionen Kubikmeter Wasser Platz.

Eisstrom

Den Baumaßnahmen kam zugute, dass die natürlichen Landschaftsformen die Talsperre begünstigen. Ein hocheiszeitlicher Eisstrom hatte ein Becken geschaffen, das nun durch eine Staumauer vergrößert wurde.

Um die benötigten Betonmengen herstellen zu können, musste ein Betonturm errichtet werden, mit dem pro Tag 4.000 m³ Beton hergestellt werden konnten.
Um die benötigten Betonmengen herstellen zu können, musste ein Betonturm errichtet werden, mit dem pro Tag 4.000 m³ Beton hergestellt werden konnten.
Die Voraussetzungen für einen Ausbau der Wasserkraft an der Ill wurden 1970 in der Zeitschrift für Elektrizitätswirtschaft zusammenfasst: reichliche Niederschläge, das hohe Gefälle und die in großer Höhenlage günstig gelegenen Speicherräume.
Die Voraussetzungen für einen Ausbau der Wasserkraft an der Ill wurden 1970 in der Zeitschrift für Elektrizitätswirtschaft zusammenfasst: reichliche Niederschläge, das hohe Gefälle und die in großer Höhenlage günstig gelegenen Speicherräume.
Die Schwabenkinder, die sich aus dem Paznauntal auf den Weg zu ihren Arbeitsplätzen am Bodensee machten, mussten das Zeinisjoch überqueren, wo sie sich von ihren Eltern verabschiedeten.
Die Schwabenkinder, die sich aus dem Paznauntal auf den Weg zu ihren Arbeitsplätzen am Bodensee machten, mussten das Zeinisjoch überqueren, wo sie sich von ihren Eltern verabschiedeten.
Das Zeinisjoch ist heute ein beliebter Pass für Radfahrer, stellt es doch eine von Autos nicht befahrbare Alternative zum Übergang auf der Bieler Höhe dar.
Das Zeinisjoch ist heute ein beliebter Pass für Radfahrer, stellt es doch eine von Autos nicht befahrbare Alternative zum Übergang auf der Bieler Höhe dar.
Die Gegend um das Zeinisjoch war bereits in den 1920er Jahren ein beliebtes Ziel für Skiläufer. Sogar der Skipionier Oberst Georg Bilgeri, nach dem die Kaserne in Bregenz benannt ist, kam mit den Skikursen des Österreichischen Bundesheers hierher.Ansichtskartensammlung, Helmut Klapper, Risch-Lau, Vorarlberger Landesbibliothek
Die Gegend um das Zeinisjoch war bereits in den 1920er Jahren ein beliebtes Ziel für Skiläufer. Sogar der Skipionier Oberst Georg Bilgeri, nach dem die Kaserne in Bregenz benannt ist, kam mit den Skikursen des Österreichischen Bundesheers hierher.
Ansichtskartensammlung, Helmut Klapper, Risch-Lau, Vorarlberger Landesbibliothek

Quelle:
www.vorarlberg.at/volare