19 Milliarden Euro für Fixkosten, 19 Millionen für Wasser-Projekte

Markt / 07.05.2020 • 22:15 Uhr

Wien Die österreichische Wirtschaftsministerin hat einen Sitzungsmarathon hinter sich, wie sie am Donnerstag erklärte. „Ich bin mit 260 Unternehmen laufend in Kontakt und habe 31 Sitzungen mit Branchenvertretern gehabt.“ Auch in Vorarlberg widmete die Landesregierung diese Woche Branchengesprächen. Ergebnis all der Konsultationen: Was die Firmen jetzt dringend brauchen, ist Geld. Das soll deshalb nun schneller fließen, wie Finanzminister Gernot Blümel und Vizekanzler Werner Kogler bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben haben, nämlich bereits heuer. Bis zu 90 Millionen nichtrückzahlbarer Zuschuss für Fixkosten können nun pro Unternehmen ausbezahlt werden, vorausgesetzt, es hat einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent erlitten.

19 der 38 Milliarden wurden den Firmen bereits zugesagt, nun greife Teil zwei des Corona-Hilfsfonds. Ab 20. Mai können die Anträge eingebracht werden, die Auszahlung der ersten Tranche soll binnen zehn Tagen erfolgen. Geplant war die Auszahlung erst im nächsten Jahr. Die Zuschüsse sind nach Höhe des Umsatzeinbruches gestaffelt. Ebenfalls Geld verspricht Bundesministerin Elisabeth Köstinger. 31 Wasser-Projekte für Vorarlberg werden mit 19 Millionen Euro gefördert, gerade in Krisenzeiten sei eine funktionierende Wasser-Infrastruktur immens wichtig. Die 19 Millionen des Bundes lösen laut Köstinger ein Investitionsvolumen von rund 32 Mill. Euro aus. Dadurch würden rund 600 Arbeitsplätze in verschiedenen Branchen gesichert, was gerade jetzt besonders wichtig sei.