Darum braucht die Mohrenbrauerei einen Masterplan

Markt / 14.11.2020 • 11:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Darum braucht die Mohrenbrauerei einen Masterplan
Mohrenbräu-Chef Heinz Huber will auch die Biererlebniswelt erweitern. VN/SAMS

Das Betriebsgelände im Dornbirner Zentrum kommt an die Grenzen. Entwicklungswerkstatt mit Nachbarn, Stadt und Experten.

Dornbirn Das Betriebsgelände der Mohrenbrauerei direkt an der Dornbirner Stadtstraße ist auf mittlerweile 25.000 Quadratmeter angewachsen und stößt an seine Grenzen, berichtet Geschäftsführer Heinz Huber. „Obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch für uns derzeit sehr schwierig sind, müssen wir uns schon jetzt über die weitere Entwicklung Gedanken machen.“

Zu diesem Zweck lud die Brauerei Nachbarn, Vertreter der Stadt sowie Experten für Produktion, Logistik, Tourismus und Mobilität zu einer dreitägigen Entwicklungswerkstatt ein. Sie wurde vom Büro nonconform konzipiert und moderiert. Ziel war eine gemeinsame Vision für die nächsten zehn Jahre.

Die wichtigste Erkenntnis: Der Raumbedarf der Brauerei lässt sich mit vielen Bedürfnissen der Nachbarn und der Stadtentwicklung in Einklang bringen. Erreicht werden kann das im Wesentlichen durch Verdichtung. Auch die Fahrwege für An- und Auslieferung sollen vereinheitlicht werden, um den Verkehr im Gelände besser zu führen und die Belastung zu reduzieren. Wichtiges Ziel bei der Umgestaltung des Areals ist für die Brauerei auch die Öffnung für Besucher durch eine Erweiterung der Biererlebniswelt. “Nach drei arbeitsintensiven Tagen haben wir eine gute Grundlage, um einen detaillierten Masterplan für unseren Standort auszuarbeiten”, sagt Geschäftsführer Thomas Pachole. Der Masterplan soll in den kommenden Monaten entstehen. 

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