Weg frei für Neubeginn

Markt / 12.04.2021 • 19:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Geschäftsführerin Olivia Strolz ist froh, dass der Plan bestätigt wurde. strolz
Geschäftsführerin Olivia Strolz ist froh, dass der Plan bestätigt wurde. strolz

Strolz-Sanierungsplan von Landesgericht bestätigt.

LEch Im Dezember wurde über das Sport- und Modehaus Strolz (Strolz Gesellschaft m.b.H.) in Lech ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eröffnet. Bei der Abstimmung über den vorgeschlagenen Sanierungsplan von 50 Prozent am 10. März gab es allerdings unterschiedliche Sichtweisen unter den Gläubigern bezüglich der Bewertung der Liegenschaften.

Am Ende stimmte zwar die Mehrheit der Gläubiger der Rückzahlungsquote zu. Allerdings blieb die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen Rechtsmittel dagegen einbringen. 

Sanierung kann fortgesetzt werden

Nun ist es aber fix. Das Landesgericht Feldkirch hat den Sanierungsplan von Strolz Sport & Mode bestätigt. Somit ist der Weg frei für einen wirtschaftlichen Neubeginn und das Lecher Unternehmen kann die Sanierung wie geplant fortsetzen.  

„Für uns ist die gerichtliche Bestätigung eine freudige Nachricht zum Ende einer sehr schwierigen Saison“, freut sich Geschäftsführerin Olivia Strolz. „Nun können wir uns nach den turbulenten Monaten endlich wieder voll auf die Zukunft konzentrieren. Gemeinsam mit unseren Partnern, die uns in dieser herausfordernden Zeit unterstützt haben, arbeiten wir nun mit Hochdruck an der Umsetzung des Restrukturierungsplans“, erklärt Strolz. Ziel sei es, ab dem Sommer wieder durchzustarten.

Auswirkungen der Krise

Das Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung wurde am 17. Dezember 2020 am Landesgericht Feldkirch eingeleitet. Die Gründe dafür waren insbesondere ein massiver Umsatzrückgang seit Beginn der Coronapandemie im März 2020 und der Ausfall des Wintertourismus 2020/21.

Das Lecher Sport- & Modehaus hatte in einer dreimonatigen Frist seit der Eröffnung des Verfahrens Zeit, die Gläubiger von seinen Restrukturierungsplänen zu überzeugen. So ist beispielsweise geplant, zwei der insgesamt sieben Filialen zu schließen. Das betrifft die Standorte Stuben und Rüfikopf. VN-reh