Zur Berufswahl die Helikopter-Perspektive einnehmen

Berufsberaterin Manuela Nigsch zu Gast bei Vorarlberg LIVE.
Schwarzach In drei Monaten beginnt für knapp 2000 junge Vorarlberger die Matura und bald darauf ist ihre Schulzeit endgültig zu Ende. Aber was danach?
Manuela Nigsch (werdepunkt) unterrichtet nicht nur an der HAK Lustenau, sondern begleitet seit vielen Jahren Menschen, die sich beruflich neu orientieren möchten. Den richtigen Beruf oder das richtige Studium zu finden, ist aber gar nicht so einfach. Denn es gebe heute schlichtweg so viele Möglichkeiten, betont die Berufsberaterin und Supervisorin als Gast im Studio von Vorarlberg LIVE.
Jede Chance nutzen
Nigsch rät dazu, sich selbst zu hinterfragen. „Man sollte sich fragen, was gibt mir Energie und was kostet mich Energie? Es ist wichtig, hier die Helikopter-Perspektive einzunehmen.“ Jeder Mensch habe Stärken und Interessen. Das gelte es mit einem Beruf in Einklang zu bringen. Deshalb sei es wichtig, so Nigsch, so viel wie möglich in verschiedene Berufe hineinzuschnuppern und jede Chance zu nutzen.