So teuer ist der Lebensmitteleinkauf heute

Markt / 19.05.2022 • 05:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Immer weniger im Einkaufswagen - die Teuerung macht sich besonders bei Lebensmitteln bemerkbar. <span class="copyright">Fassbender/AFP</span>
Immer weniger im Einkaufswagen - die Teuerung macht sich besonders bei Lebensmitteln bemerkbar. Fassbender/AFP

Zuletzt gab es eine so hohe Teuerungsrate im Oktober 1981.

Wien, Bregenz Die Teuerung in Österreich hat sich weiter beschleunigt. Im April lag die Inflationsrate laut Statistik Austria bei 7,2 Prozent, in Vorarlberg, so meldet die Landesstelle für Statistik, ist die Inflationsrate in gleichem Ausmaß wie österreichweit.  Eine so hohe Teuerungsrate hatte es zuletzt im Oktober 1981 gegeben. Für drei Fünftel der Inflation waren die Ausgaben für Verkehr und Wohnen verantwortlich. Gegenüber dem Vormonat März stieg das Preisniveau um 0,3 Prozent. Doch besonders im Supermarkt nimmt uns die Teuerung buchstäblich die Butter vom Brot.

So teuer ist der Lebensmitteleinkauf heute

Hauptpreistreiber

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich im Jahresvergleich um 8,4 Prozent, Restaurants und Hotels hoben ihre Preise um durchschnittlich 6,4 Prozent an. Hauptpreistreiber waren im April gegenüber März deshalb auch die Nahrungsmittel (+2,1 Prozent).

Das zeigte sich insbesondere bei Fleisch mit einem Plus 10,7 Prozent gegenüber 2021, Brot und Gebäck (8,2 Prozent) sowie Gemüse (10,1 Prozent). Milch, Käse und Eier kosteten insgesamt um 6,9 Prozent mehr. Die Preise für Obst stiegen um 6,9 Prozent und für Öle und Fette um 18,2 Prozent. Butter war mit einer Verteuerung um 25,7 Prozent im Jahresabstand ein besonders deutlicher Ausreißer nach oben. Alkoholfreie Getränke verteuerten sich um 9,6 Prozent, vor allem Kaffee (11,4 Prozent) und Limonaden (8,7 Prozent) trugen dazu bei.