Mageres Halbjahr für den Handel

Markt / 24.08.2022 • 18:35 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Sprecher des österreichischen Handels, Rainer Trefelik, ist nicht zufrieden. APA/Hochmuth
Sprecher des österreichischen Handels, Rainer Trefelik, ist nicht zufrieden. APA/Hochmuth

Wien Der Handel kann nur auf den ersten Blick mit der Geschäftsentwicklung zufrieden sein: “Bei näherem Hinsehen bleibt angesichts der hohen Preissteigerungen vom Wachstum kaum etwas übrig”, so Rainer Trefelik, Sprecher des österreichischen Handels. Nach den Strompreiserhöhungen bleibe von den zum Teil mageren Gewinnmargen nichts mehr übrig, verdeutlichte er die aktuelle Situation.

Der gesamte Handel erzielte im Halbjahr – vom Großhandel gibt es nur Zahlen bis Mai – ein Umsatzplus von 14,4 Prozent, wie aus einer Studie des Economica Institutes auf Basis der Daten von Statistik Austria hervorgeht. Doch bereinigt um die steigenden Preise bleibt nur ein Plus von 1,5 Prozent über. Vor allem der Großhandel litt unter stark steigenden Vorleistungskosten.

Der Einzelhandel kann für das Halbjahr zwar ein Umsatzwachstum von 7,6 Prozent verbuchen, aber preisbereinigt bleibt nur ein Plus von 0,2 Prozent.