Bäckerei Alber stellt sich den Herausforderungen

Markt / 13.09.2022 • 22:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Richard und Edith Alber sehen sich für die Zukunft dennoch gut gerüstet. vn
Richard und Edith Alber sehen sich für die Zukunft dennoch gut gerüstet. vn

Auf Kostensteigerungen reagiert man mit Sortimentstraffung und höheren Preisen.

Sulzberg Auch die Bäckerei Alber in Sulzberg und Hittisau sieht sich mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert. Seit Anfang 2022 müsse man sich mit Preiserhöhungen auseinandersetzen, sagt Richard Alber. Das gelte vor allem für Getreide oder Lebensmittelzutaten. „Wir sprechen hier von Kostensteigerungen um 30, 40 Prozent, manchmal auch um 100 Prozent.“

Deshalb habe man im Juli die Preise für die Produkte um etwa zehn Prozent erhöht. „Das wird vermutlich nicht reichen“, so Alber. Denn abgesehen von den hohen Energiekosten werden am 1. Oktober auch die Löhne und Gehälter der 20 Mitarbeiter um 6,5 Prozent steigen. „Deshalb gehen wir davon aus, dass spätestens 2023 die nächste Preiserhöhung bei unseren Produkten kommen muss.“ Zudem hat das Unternehmen begonnen, das Sortiment schrittweise etwas zu reduzieren. Unterkriegen lässt man sich aber nicht, für die Zukunft sei man gut gerüstet.