Feldkircher Elektromechanik-Spezialist rutscht in Konkursverfahren

Das Unternehmen hat einen hohen sechsstelligen Betrag an Verbindlichkeiten angehäuft. Über die Fortführung entscheidet der Insolvenzverwalter.
Feldkirch Auf eigenen Antrag wurde über das Vermögen der Lingenhöle Performance GmbH in Feldkirch, die sich der Planung, Produktion und Ausführung von elektromechanischen Geräten widmet, das Konkursverfahren am Landesgericht Feldkirch eröffnet. Geschäftsführer sind Klaus Lingenhöle und Haris Mahmutovic. Alleingesellschafter ist Klaus Lingenhöle. Es sind 21 Dienstnehmer vom Konkurs betroffen. Die Höhe der Verbindlichkeiten beträgt rund 750.000 Euro. Nach eigenen Angaben wurde Lingenhöle Performance, erst im Jahr 2025 und hat sich auf Schaltschrankbau, Automatisierungs- und Steuerungstechnik spezialisiert. Wir entwickeln Steuerungen mit dazu passender Hard- und Software für die Industrie.
Die Lingenhöle Technologie GmbH, die unter derselben Adresse firmiert, ist von dem Konkursverfahren nicht betroffen. Es liegen dem KSV1870 und dem Landesgericht derzeit noch keine Informationen über die Ursachen des nunmehrigen Vermögensverfalls vor. Der KSV1870 wird die Gründe dieser Insolvenz sowie weitere verfahrensrelevante Details in Zusammenarbeit mit dem Masseverwalter erheben. Über die Möglichkeit einer Unternehmensfortführung wird vom Masseverwalter kurzfristig zu entscheiden sein.
Zum Masseverwalter wurde der Dornbirner Anwalt Markus Walla bestellt. Die Prüfungs- und Berichtstagsatzung findet am 16. April 2026 am Landesgericht Feldkirch statt.