Der dritte Streich: Neuer gemeinnütziger Wohnbauträger legt hohes Tempo vor

Der Bedarf im sozialen Wohnbau in Vorarlberg ist bekanntlich höher als die Bauleistung der gemeinnützigen Wohnbaufirmen. Die ÖSW trägt dazu bei, den Bedarf zu decken.
Altach, Bregenz Die seit Kurzem in Vorarlberg tätige Österreichisches Siedlungswerk Wohnbauvereinigung Gemeinnützige Gesellschaft m. b. H. (ÖSW), einer der größten, unabhängigen, gemeinnützigen Wohnbaukonzerne Österreichs, holt zum dritten Streich innert weniger Wochen im Land aus. Mit dem offiziellen Spatenstich startet das jüngste Unternehmen des ÖSW-Konzerns bereits sein drittes Vorarlberger Wohnprojekt, diesmal in Altach, und zwar konkret in der Brolstraße. Auf einem rund 1 400 Quadratmeter großen Grundstück entstehen bis Anfang des Jahres 2028 insgesamt fünfzehn geförderte Mietwohnungen mit Kaufoption.
Nachverdichtung
Altach zählt zu den am dichtesten besiedelten Gemeinden Vorarlbergs – entsprechend hoch sei der Bedarf an gut angebundenem, qualitätsvollem Wohnraum, heißt es seitens des gemeinnützigen Bauträgers. Mit der neuen Wohnanlage setze die ÖSW WBV gezielt auf Nachverdichtung und eine effiziente Nutzung bestehender Flächen. “Gerade im Rheintal stehen wir vor der Herausforderung, begrenzten Raum verantwortungsvoll zu entwickeln. Entscheidend ist für uns, dass dabei nicht nur leistbarer Wohnraum entsteht, sondern Lebensqualität langfristig gesichert wird”, erklärt Alexander Stroppa, Geschäftsführer der ÖSW WBV, anlässlich der Spatenstichfeier.

Die Wohnanlage umfasst rund 847 Quadratmeter Nutzfläche und wird durch eine Tiefgarage mit fünfzehn Stellplätzen ergänzt. Besonderes Augenmerk wurde auf gut nutzbare Freiflächen gelegt: Alle Wohnungen verfügen über Loggien, Terrassen und eine gemeinschaftliche Gartenanlage. Architektonisch setzt das Projekt auf einen modernen Stil: Die vom Dornbirner Architekturbüro Johannes Kaufmann & Partner geplanten Baukörper sind kompakt organisiert und leicht versetzt angeordnet. Die Fertigstellung der Wohnanlage ist für das erste Quartal 2028 geplant.
“Qualität im Wohnbau entsteht nicht nur durch die Wohnung selbst, sondern durch das Zusammenspiel von Lage, Freiraum und Infrastruktur. In der Brolstraße können wir genau diese Faktoren miteinander zu einem stimmigen Gesamtangebot verbinden und so ein Projekt entwickeln, das sich direkt an den Bedürfnissen der Gemeinde orientiert”, erklärt Geschäftsführer Stroppa anlässlich des Baubeginns.