Nit lugg lo: Vorarlberger Firmen bleiben weiterhin innovativ

Markt / 02.06.2026 • 17:47 Uhr
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Innovationsbericht zeigt, mit Zahlen untermauert, wie Vorarlberger Unternehmen in allen Branchen die Zukunft in die Hand nehmen.FA/Sams

Innovation bleibt das Zauberwort, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit der Vorarlberger Unternehmen geht. Das zeigt auch der neue Bericht in Sachen Forschung und Entwicklung.

Dornbirn Die europäische Wirtschaft und besonders die österreichische Wirtschaft sind seit Corona 2020 im Ausnahmezustand. Nach dem absoluten Stillstand folgten gerissene Lieferketten, Kriege sowie unberechenbare Akteure, die für ständige Verunsicherung sorgen. Auf dem “alten Kontinent” machen sich deutliche Ermüdungserscheinungen bemerkbar, die nicht zuletzt durch eine putzmuntere Bürokratie in der EU und speziell in Österreich für einen deutlichen Abschwung sorgen.

Erfolgsfaktor F&E

Doch kampflos will man einen Verlust von Wettbewerbsfähigkeit in Vorarlbergs Wirtschaft nicht hinnehmen. Das zeigt der am Dienstag vorgestellte Innovationsbericht bzw. das Innovationsbarometer für den Standort Vorarlberg, das zum vierten Mal erschienen ist. Dem bewährten Vorarlberger Motto “Nit lugg lo” entsprechend zeigt die Umfrage, an der 57 Unternehmen teilgenommen haben, dass ein wesentlicher Faktor für einen erfolgreichen Standort die F&E-Ausgaben sind, die stabil bleiben und sogar steigen. Der KMU-Anteil der teilnehmenden Betriebe lag bei 60 Prozent. Vertreten waren vor allem mittelgroße bis große Unternehmen, technologieorientierte Spezialanbieter sowie Start-ups aus zentralen Vorarlberger Schlüsselbranchen wie Maschinenbau, Elektronik, Elektrotechnik, Informatik, Mechatronik und Metallverarbeitung.

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Wirtschaftslandesrat Marco Tittler und WISTO-Geschäftsführer Jimmy Heinzl präsentierten die Zahlen – bei der Veranstaltung am Dienstag informierten dann Förderexperten und WISTO-Fachleute über die Services.FA/Sams

Für einen Großteil der Betriebe ist Innovation ein wesentlicher Erfolgsfaktor, wie die Zahlen zeigen. Forschung und Entwicklung zu forcieren oder auf hohem Niveau zu halten, ist wie bereits geschildert nicht einfach: Marktbedingte Unsicherheiten, fehlende finanzielle und personelle Ressourcen sowie hoher Qualifizierungsbedarf – insbesondere in den Bereichen technisches Fachwissen, digitale Skills sowie im Projekt- und Innovationsmanagement – bremsen die Innovationsaktivitäten vieler Unternehmen, verweist bei der Präsentation der Geschäftsführer der WISTO, Jimmy Heinzl, auf die erhobenen Zahlen. Wirtschaftslandesrat Marco Tittler betonte: “Innovation ist der Schlüssel für Erfolg”, deshalb werde man auch weiterhin den umfassenden Service in diesem Bereich weiter verbessern. Heinzl ergänzt: “Mit dem Innovationsbericht gewinnen wir wertvolle Einblicke in die Innovations- und Forschungsaktivitäten der Vorarlberger Unternehmen sowie in ihre konkreten Bedürfnisse.” Den Bericht mit allen Details findet man auf der Homepage wisto.at.