Zumtobel kehrt in Gewinnzone zurück

Markt / 03.09.2026 • 13:28 Uhr
Zumtobel kehrt in Gewinnzone zurück

Leuchtenhersteller startet mit 4,2 Millionen Euro Gewinn ins neue Geschäftsjahr. “Wir sehen uns auf Kurs”, sagt Vorstandschef Alfred Felder.

Dornbirn Es ist eine sehr gute Nachricht für den Dornbirner Leuchtenhersteller und auch für Vorstandschef Alfred Felder, der den Vorsitz mit 1. Oktober an seinen Nachfolger Heiner Lang abgeben wird: Die Zumtobel Group ist zum Start ins neue Geschäftsjahr 2026/27 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Das Periodenergebnis lag im ersten Quartal bei 4,2 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte noch ein Verlust von vier Millionen Euro zu Buche gestanden. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) stieg von 6,6 auf 8,2 Millionen Euro.

Zumtobel kehrt in Gewinnzone zurück
Vorstandsvorsitzender Alfred Felder legt sein Mandat mit Oktober zurück.Alexandra Serra

Umsatz nahezu auf Vorjahresniveau

Der Umsatz lag mit 264,1 Millionen Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (266,4 Millionen Euro). Wachstum in den Regionen Nord- und Westeuropa, Asien/Pazifik sowie Amerika, Naher Osten und Afrika konnte dabei einen Teil der Rückgänge im D/A/CH-Raum sowie in Süd- und Osteuropa abfedern.

“Trotz eines nach wie vor wirtschaftlich anspruchsvollen Umfelds konnten wir unsere Profitabilität im ersten Quartal steigern. Geringere Materialkosten und die konsequente Umsetzung unserer Effizienzmaßnahmen verbesserten die Ergebnisqualität unseres Unternehmens”, sagt Felder. Mit der Rückkehr zu einem positiven Periodenergebnis und der Verbesserung der EBIT-Marge sehe er das Unternehmen auf Kurs, die Ziele für das Geschäftsjahr 2026/27 zu erreichen.

Zumtobel kehrt in Gewinnzone zurück
Ein Projekt der Zumtobel Group: Die Beleuchtungslösung für das Stadion Graz-Liebenau. Elektro Weiland

Für die verbesserte Profitabilität sind vor allem geringere Materialkosten sowie die bereits umgesetzten Kostensenkungen im Rahmen des laufenden Effizienzprogramms verantwortlich.

Potenzial im Sanierungsthema

Für die kommenden Monate erwartet die Zumtobel Group weiterhin ein herausforderndes Marktumfeld. Gründe dafür sind die verhaltene Konjunkturentwicklung in wesentlichen europäischen Absatzmärkten, eine weiterhin schwache Baukonjunktur sowie anhaltende geopolitische Unsicherheiten. Wachstumspotenzial sieht das Unternehmen hingegen in regulatorischen Initiativen zur Steigerung der Energieeffizienz und bei der Gebäudesanierung.

Zumtobel kehrt in Gewinnzone zurück
Der neue Vorstandschef der Zumtobel Group: Heiner Lang.Wago

Für das gesamte Geschäftsjahr 2026/27 erwartet Zumtobel einen Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres.