“Das ist sehr erfreulich”: Waibel schafft weiteren Sanierungsschritt

Sanierungsplan der Handels GmbH bestätigt. Für die Liegenschaft muss ein Käufer gefunden werden.
Mäder In den laufenden Insolvenzverfahren der Firmengruppe Waibel gibt es weitere Neuigkeiten. Nachdem die Gläubiger bereits bei der Waibel Floristik GmbH in Niederösterreich dem Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent zugestimmt hatten, wurde nun auch der Sanierungsplan der Rosen Waibel Handels GmbH in Mäder angenommen. “Hier wurde die Quote von 20 auf 40 Prozent erhöht und dem Sanierungsplan mehrheitlich zugestimmt. Das ist sehr erfreulich”, zeigt sich Geschäftsführer Marco Waibel nach der Verhandlung erleichtert.
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Liegenschaften werden veräußert
Bei der Liegenschaftsgesellschaft, der Rosen Waibel Münchendorf GmbH in Niederösterreich, wurde, wie berichtet, der Sanierungsplan zurückgezogen. Das Verfahren wird nun als Konkursverfahren fortgeführt. Die Liegenschaft soll verwertet werden.
Auch bei der Waibel Produktions GmbH in Mäder sei der Sanierungsplan nun zurückgezogen worden. Grund ist laut Waibel, dass die hohen Schulden nicht bedient werden können. “In einem nächsten Schritt soll die Liegenschaft, wie in Münchendorf, veräußert werden. Wenn sich ein Käufer findet, könnten wir einen neuen Sanierungsplan einreichen”, erklärt er das weitere Prozedere. In drei Monaten wisse man mehr. Dann könne man sich auch mit möglichen Szenarien beschäftigen, etwa mit einer Anmietung.
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Operativ läuft alles weiter
Aktuell läuft der operative Betrieb in Vorarlberg und in Niederösterreich weiter. Der Großhandel wird fortgeführt, die Gartencenter an beiden Standorten sind geöffnet. Von der Eigenproduktion hat sich Waibel zwischenzeitlich verabschiedet. Diese sei nicht mehr rentabel zu betreiben gewesen.