Dornbirner Medizintechnik-Unternehmen steigert Umsatz um fast 20 Prozent

Markt / 24.09.2026 • 14:37 Uhr
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Die in Österreich, Deutschland und der Schweiz tätige Firmengruppe ist auf Vertrieb und Service medizintechnischer Spitzenprodukte spezialisiert.FA/Hagen

Das Vorarlberger Unternehmen mit weiteren Standorten im DACH-Raum rechnet auch weiterhin mit Umsatzsteigerungen.

Dornbirn Die Mositech-Gruppe mit Sitz im Dornbirner Schwefel setzt ihren dynamischen Wachstumskurs fort, wie die Zahlen zeigen: Im Geschäftsjahr 2025/26 steigerte das Medizintechnik-Unternehmen mit Standorten in Österreich, Deutschland und der Schweiz seinen Umsatz um rund 19 Prozent auf 57,7 Millionen Euro. Damit konnte der Spezialist für flexible Endoskopie und OP-Instrumentenmanagement seinen Umsatz seit 2022 nahezu verdoppeln – in dieser von Krisen getriebenen Zeit auch in der wachsenden Medizinbranche ein bemerkenswertes Ergebnis. Wesentliche Treiber seien neben der steigenden Nachfrage im Gesundheitswesen die personelle Verstärkung der Schweizer Geschäftsführung sowie der grenzüberschreitende Ausbau des Serviceangebots, informiert das Unternehmen.

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Christof Moosbrugger, Gründer und Geschäftsführer der Mositech-Gruppe: “Die Menschen werden älter, und die Anforderungen an eine leistungsfähige Medizintechnik steigen rasant.”FA/Hagen

Die Firma ist auf den Vertrieb und Service moderner Medizintechnik für die flexible Endoskopie, also die Untersuchung diverser Organe und Schleimhäute mit einer Schlauchkamera, spezialisiert. Das Dornbirner Unternehmen ist in Österreich und der Schweiz Exklusivpartner renommierter Hersteller wie Pentax Medical, Steris und Wassenburg Medical. Die Zeichen stehen weiter klar auf Wachstum, man zeigt sich bei Mositech auch für die Zukunft gut aufgestellt. Im Geschäftsjahr 2025/26 erzielte die Gruppe einen Umsatz von knapp 58 Millionen Euro.

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Zuverlässiger Service durch Fachleute und modernste Medizintechnik sind die ErfolgsfaktorenFA/Hagen

Gründer und geschäftsführender Gesellschafter Christof Moosbrugger blickt mit deutlichem Optimismus auch auf das laufende Geschäftsjahr: “Wir erleben einen spürbaren Wandel: Die Menschen werden älter, und parallel dazu steigen die Anforderungen an eine leistungsfähige Medizintechnik rasant.”

Wachstumsmotor Schweiz

Stärkster Wachstumsmarkt der Gruppe ist die Schweiz, in der Mositech seit dem Jahr 2011 aktiv ist. An den beiden Standorten Spreitenbach und Biberist erwirtschaftet das Unternehmen mittlerweile rund die Hälfte seines Gesamtumsatzes. Um das Potenzial im eidgenössischen Markt weiter auszuschöpfen, leitet seit April 2026 Christian Spahn als Geschäftsführer die Mositech Medizintechnik AG in der Schweiz. Er verfüge über langjährige Führungserfahrung in der Medizintechnikbranche sowie ein weitreichendes Branchennetzwerk. “Mit unserem innovativen Produktportfolio und unserer hohen Servicezuverlässigkeit haben wir uns fest am Markt etabliert. Dieses Fundament wollen wir nun gezielt für weiteres Wachstum nutzen”, erklärt Spahn.

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Christian Spahn leitet seit April 2026 als Geschäftsführer die Mositech Medizintechnik AG in der Schweiz.FA/Hagen

Expansion im OP-Instrumentenmanagement

Zusätzliche Marktchancen eröffnet die zur Gruppe gehörende MIM Medizintechnik, die ihren Sitz ebenfalls in Dornbirn hat. Die seit sechs Jahren eigenständige Sparte im Mositech-Reich ist in Österreich Marktführer im OP-Instrumentenmanagement und expandierte im Februar 2026 mit einem Standort in Spreitenbach in die Schweiz. Mittlerweile vertrauen mehr als 85 Krankenhäuser in Österreich, Deutschland und der Schweiz auf die herstellerunabhängige Instandhaltung, informiert das Unternehmen. “Mit unserem Know-how erhöhen wir die Lebensdauer medizinischer Instrumente signifikant. Das spart den Kliniken erhebliche Kosten und schont wertvolle Ressourcen im Gesundheitswesen”, betont MIM-Geschäftsführer Peter Schoissengeier.

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Firmensitz von Medizintechnik-Spezialist Mositech im Dornbirner Schwefel. Das Unternehmen ist zudem an Standorten in Wien, Spreitenbach, Biberist (beide CH) und Tuttlingen (DE) tätig. FA/Hagen