Nachhaltig, schön und “hygge”: Diese Häuser öffnen ihre Türen

Am Samstag heißt es wieder “kumm ga luaga”. 28 Gebäude aus Holz können im ganzen Land besichtigt werden.
Schwarzach, Ludesch Der Countdown läuft. Am Samstag, 26. September von 9 bis 16 Uhr, kann man wieder in ganz Vorarlberg “luaga”. Alle zwei Jahre findet der “Tag der offenen Holzbautür” statt. Am Samstag öffnen 28 Eigentümer von Häusern aus Holz im ganzen Land ihre Pforten für Bau- und Architekturinteressenten und natürlich alle Menschen, die sich mit der Planung eines Eigenheims befassen. Bereits seit dem Jahr 2008 veranstaltet die Vorarlberger Holzbaukunst diesen Tag der offenen Tür, bei dem man ausgewählte Holzhäuser in Vorarlberg besichtigen kann.
Breite Palette
Auch heuer werden, so Obmann Werner Flatz und Geschäftsführer Siegfried Kohler im Gespräch, wieder Tausende Gäste erwartet, denen die 28 Häuser zur Besichtigung offenstehen. Geografischer Schwerpunkt ist das Rheintal. Und es geht nicht nur ums “Luaga”, die Hauseigentümer stehen ebenso Rede und Antwort wie viele Zimmerer und Architekten. Auf dem Programm stehen Neubauten, Sanierungen, Aufstockungen und Erweiterungsbauten von Einfamilienhäusern sowie Mehrfamilien- und Wohnhäusern. Vorarlberg ist die Hochburg des Holzbaus – das wird auch international gesehen.

In Zeiten, in denen Nachhaltigkeit immer wichtiger wird, entscheiden sich zunehmend mehr Hüslebauer – nicht nur in Vorarlberg – für diesen regionalen Baustoff. Bei neu errichteten Gebäuden weist das Land mit 16 Prozent den höchsten Holzanteil aller österreichischen Bundesländer auf – gemessen an der Nettonutzfläche im Zeitraum 2013 bis 2023, berichtet darüber Experte Sigurd Maier, der für das Fachmedium Holzbauwelt das Trendbarometer Holzbau für Deutschland, die Schweiz und Österreich erstellt. Die Daten kann Flatz nur unterstreichen. “Es gibt einen Schub nach vorne. Die Auftragslage ist sehr gut”, erklärt er.”
Qualität und Regionalität
Die hohe regionale Wertschöpfung und der nachwachsende Baustoff Holz sind neben dem guten Raumklima und selbstverständlich der architektonischen wie handwerklichen Qualität die wichtigsten Trümpfe der Holzbauer. Und: Der Baustoff sorgt dafür, dass sie “hygge” sind, also richtig gemütlich. Das sieht auch Manfred Miglar, Vorstand der Raiffeisen Landesbank, so. Raiffeisen ist seit dem Start der “Vorarlberger Holzbaukunst” im Jahr 1997 an der Seite der Zimmerer. Alle Informationen und Objekte findet man unter holzbaukunst.at/kumm_ga_luaga. Der Eintritt ist frei. VN-sca