Golden Globes: Kriegsdrama „1917“ und Tarantinos Komödie räumen ab

Menschen / 06.01.2020 • 21:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Los Angeles Der Golden Globe für das beste Filmdrama geht in diesem Jahr an den Kriegsfilm „1917“. Das gab der Verband der Auslandspresse in der Nacht auf Montag in Beverly Hills bekannt. Der britische Regisseur Sam Mendes drehte das Werk über den Ersten Weltkrieg vermeintlich in einer einzigen Einstellung – dafür nahm er auch den Preis für die beste Regie entgegen. Gleich drei Auszeichnungen gab es für „Once Upon a Time in Hollywood“ von Quentin Tarantino. Der Film, eine Hommage an das Hollywood der 60er-Jahre, wurde als beste Komödie geehrt. Außerdem gewann Tarantino den Preis für das beste Drehbuch, Brad Pitt den für den besten Nebendarsteller. Die Golden Globes gelten als Hollywoods wichtigste Filmpreise nach den Oscars.

Die amerikanische Schauspielerin Renee Zellweger freute sich über den Golden Globe als beste Schauspielerin in dem Drama „Judy“ über die Schauspielikone und Sängerin Judy Garland. Bei den Männern gewann der US-Amerikaner Joaquin Phoenix (45) für seine Rolle in dem düsteren Thriller „Joker“ den Globe als bester Dramadarsteller. Beste Hauptdarstellerin in der Sparte Komödie/Musical wurde die US-Komikerin und Musikerin Awkwafina für ihre Rolle in der berührenden Tragikomödie „The Farewell“.

Gleich zwei Auszeichnungen gab es auch für „Rocketman“ über das Leben des Sängers Elton John: Der Brite Taron Egerton gewann den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in der Sparte Komödie/Musical – und Elton John selbst wurde für den besten Filmsong geehrt. In der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film siegte der Südkoreaner Bong Joon Ho mit seinem gefeierten sozialkritischen Thrillerdrama „Parasite“.