Kunst braucht keine Erklärung

Hohenems: Installation lockte an den Emsbach
Hohenems Kunst sollte niemals erklärt werden müssen. Thomas Hämmerle und Hugo Schneider stellen diese Überschrift vor ihre gemeinsame Installation beim m2 Kunst am Hohenemser Schlossplatz. Das Künstlerduo aus Höchst vertraut auf die Wahrnehmung des Publikums. Bedeutungen entstehen nicht durch Erklärung, sondern durch individuelle Erfahrung, Erinnerung und Haltung. Man könnte auch sagen, die Kunst liegt im Auge des Betrachters. Die Arbeiten widersetzen sich einfachen Antworten und behaupten ihren Eigensinn, auch gegen vorschnelle Vereinfachung. Ausgehend von scheinbar beiläufigen Materialien, wie alten Palettenbrettern aus edlen Hölzern, entstanden Arbeiten, die große Themen der Menschheit ebenso berühren wie die kleinen, persönlichen Konflikte des Alltags. Festgenagelt, plakativ und bewußt kritisch formuliert, laden die Werke bis Mitte Mai dazu ein, eigene Standpunkte zu hinterfragen und weiterzudenken. Diesen Diskurs gingen, sehr zur Freude von Galerist Dieter Heidegger und Kurator Günther Blenke, Bernhard Amann, Rainer Gisinger, Johannes Inama oder Walter Spiegel bei der Eröffnung der mittlerweile 22. Ausstellung der Kunstplattform am Emsbach auf ihre jeweils eigene Art und Weise ein. Ihren Gedanken zu den Kunstwerken ließen neben Heidi Schalber, Fredy Sandholzer oder Stefan Kresser auch Herbert Drexel mit Andrea und Erik Winkler freien Lauf.





