Spannender Abend mit Adelsexpertin

Lisbeth Bischoff stellte ihr Buch “King Charles” bei Brunner Buch in Dornbirn vor.
Dornbirn Als “sehr feinfühligen, humorvollen und geistreichen Menschen” hat die Dornbirner Society- und Adelsexpertin Lisbeth Bischoff den zuvor von ihr gar nicht geschätzten englischen König Charles im Lauf der Recherchen für ihr Buch kennengelernt.

Über ihn gebe es zwar schon viele Bücher, aber nicht viele seit seiner Krönung, erklärte die Journalistin bei der Vorstellung ihres Buchs “King Charles – Kein Mann der zweiten Reihe” in der Dornbirner Niederlassung von Brunner Buch.

Verena Brunner-Loss bezeichnete es als “Porträt, das nahe herangeht und nichts ausspart”. Das sehr interessante und informative, bebilderte Werk ist genau an dem Tag erschienen, als Ex-Prinz Andrew Mountbatten-Windsor verhaftet wurde. Möglich ist das nur deshalb gewesen, weil ein Berufskollege Bischoff nach ihrem mehrfachen Armbruch nach dem Stolpern über den Staubsauger ein Programm beschaffte, mit dem sie den Text mit der Stimme anstatt mit den Fingern eingeben konnte. “Ein Armbruch ist noch lange kein Beinbruch”, scherzte die Autorin, die statt aus dem Buch vorzulesen viele sehr hörenswerte Geschichten erzählte.

Zugang zum englischen Königshaus habe es für Presseleute erst nach dem Tod von Prinzessin Diana gegeben, berichtete die VN-Kolumnistin, die nach einer schriftlichen Anfrage für ein Interview mit Königin Margarete umgehend einen Termin für den folgenden Tag bekam. Das öffnete in der Folge viele Türen, auch zu den günstigerweise in ihrer Ära stattfindenden Hochzeiten der englischen Kronprinzessinnen und -prinzen. Als sich bei einer von diesen eine Zuseherin bei Generaldirektor Wrabetz beschwerte, dass Bischoff einen Blazer von Yves Saint Laurent getragen und ORF-Gebühren verschwendet habe, antwortete ihr diese, dass sie ihn selbst genäht habe.








