Eine punktgenaue Landung

Dornbirn: Neue Ausstellung im Kunstraum eröffnet.
Dornbirn Diese Woche eröffnete im Kunstraum Dornbirn die Ausstellung “47°24’35”N / 9°44’20”E” von Davide Allieri. Kunstraum-Direktor Thomas Häusle begrüßte die Besucherinnen und Besucher und führte in die Arbeiten des italienischen Künstlers ein.
Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Youtube angezeigt.
“47°24’35”N / 9°44’20”E” sind Koordinaten, die einen realen Ort markieren und zugleich wie eine verschlüsselte Botschaft wirken. Wer ihnen folgt, erreicht den Kunstraum Dornbirn.

Dort realisiert der 1984 in Bergamo geborene Künstler sein bislang größtes Environment. Im fahlen Dunst einer unwirtlichen Landschaft erscheint ein leuchtendes Portal in Form einer großen, kreisrunden Skulptur.

Ein möglicher Durchgang, ein technologisches Relikt oder ein metaphysisches Zeichen. In der Nähe erhebt sich eine rund vier Meter hohe Figur, die an eine Drohne oder einen Mech erinnert. Zahllose Kabel durchziehen den Raum, spannen sich über Boden und Architektur und bilden ein Netz technischer Infrastrukturen, deren Funktion unklar bleibt. Lose Enden verweisen auf Energie und Verbindung, doch nichts scheint mehr aktiviert.
Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Iframely angezeigt.

Vom Portal ausgehend legt sich ein durchdringender Sound wie eine unsichtbare Schicht über die Szenerie. Klang, Licht und Dunkelheit verdichten das Gefühl eines permanenten Dazwischen, sprich eines Zustandes, in dem Möglichkeiten offen, aber nicht bestimmt sind. Befinden wir uns am Beginn einer neuen Epoche oder am Ende einer vergangenen? Darüber konnten sich an diesem Abend Andrea Gruber, Arno Egger, Albert Lingg und Edith Hofer ebenso unterhalten, wie Margot Prax, Marco Spitzar oder Uli Zumtobel mit Franz Wölfer.




