“Beinahe magisch”: Neue Schau zeigt das Menschsein aus zwei Blickwinkeln

Begegnung zweier künstlerischer Welten in der Villa Claudia.
Feldkirch Mit der Ausstellung “ECHT:MENSCH II” wurde am Donnerstagabend in der Villa Claudia eine eindrucksvolle Ausstellung eröffnet.

Im Zentrum standen zwei Positionen, die auf den ersten Blick kaum gegensätzlicher sein konnten: Die großformatigen, farbintensiven Ölmalereien von Mila Veljac’a treffen auf die archaisch anmutenden, beinahe magisch wirkenden Plastiken von Andrea Maria Bauer.
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Der vermeintliche Gegensatz erweist sich rasch als fruchtbare Verbindung. Beide Künstlerinnen eint die intensive Auseinandersetzung mit dem Menschsein. Die Kunstschau, deren erster Teil bereits in Bregenz zu sehen war, könnte laut Vernissageredner Hermann Präg den Untertitel “Sein und Werden” tragen – ein Leitmotiv, das sich durch die gesamte Schau zieht.

Im ersten Raum begegnen sich die Figuren über ein Geflecht von Blickachsen. Im zweiten werden sie von anderen Menschen getragen, von Begegnungen, sogar von Booten. Der dritte Raum öffnet schließlich den Blick in die Werkstätten der Künstlerinnen und macht den Entstehungsprozess unmittelbar erfahrbar.

Zur Vernissage konnte KunstVorarlberg-Obmann Hanno Metzler zahlreiche Kunstschaffende und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter Alois Galehr, Dorothea Rosenstock, Architekt Tobias Reichart mit Gabriel, Karin Stecher und Dieter Pfurtscheller sowie Werner und Klaus Plaikner willkommen heißen.




