Von Ahnen und Archetypen
Gernot Riedmann mit seiner riesigen Reliefarbeit “Urmutter”.König
Bregenz Mit der Ausstellung “Neunundzwanzig Ahnen auf Besuch in der Galerie 9und20” präsentiert die Galerie einen umfangreichen Einblick in das Werk des Künstlers Gernot Riedmann.
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Gezeigt werden insgesamt 29 Arbeiten, neun Ahnenfiguren und 20 Ahnentafeln, die Teil seines über Jahrzehnte gewachsenen “Ahnenzyklus” sind.
Britta Laudenberger-Spiliakos und Roland Schuster beim Galerierundgang.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Frage nach den Wurzeln des Menschseins. Mit seinen Arbeiten zeichnet Riedmann ein universelles Menschenbild.
Sandra Kacetl und Klaus Feldkircher bei den letzten Feinheiten.
Die Motive zeigen keine konkreten Personen, sondern Archetypen, die sich seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte wiederholen. Der 1943 in Barcelona geborene Künstler lebt seit 1950 in Österreich. Die intensive Auseinandersetzung mit der afrikanischen Stammeskunst führte zum Beginn seines großen Ahnenzyklus, der bis heute den Kern seines Werkes bildet.
Irma Gerstenmayer und Schlagzeugkapazunder Martin Hämmerle.
Neben Skulpturen aus Stein und Stahl sowie zahlreichen Kunstprojekten entwickelte er über Jahrzehnte ein umfassendes Gesamtkunstwerk aus Haus, Garten und Skulpturenlandschaft in Lustenau. Zur Eröffnung durften Klaus Feldkircher, Sandra Kacetl und Andreas Gaisberger u. a. Redner Karl Heinz Pichler, Uwe Jäntsch, Uta Belina Waeger, Albert Lingg, Erhard Witzel, Gregor Koller, Brigitte Flinspach oder Nicole Schedler begrüßen.
Berührende Kunst: Herbert Aselmann und Mediziner Karl Stuhler.
Tone Fink und Marco Spitzar mit “Afrika am Kreuz”.
Serenade oder ihre Relieftafel (re.) und der Holzschnitt.
Die Feinheiten entstanden mit der Kettensäge.
Die Galerie 9und20 beherbergt Gernot Riedmanns 9und20 Ahnen.