Gegenwartsliteratur in Bizau

Spannende Einblicke in unterschiedliche Lebenswelten und Perspektiven.
Bizau Der Franz-Michael-Felder-Verein lud diese Woche vier außergewöhnliche österreichische Schriftsteller nach Bizau ein. Im Gebhard-Wölfle-Saal standen am Dienstag mit Sarah Wipauer und Eva Menasse zwei Autorinnen im Mittelpunkt, die das Publikum mit ganz unterschiedlichen literarischen Werken begeisterten. Den Auftakt machte Sarah Wipauer mit ihrem vielbeachteten Debütroman „Fehlende Gespenster“. Mit sprachlicher Raffinesse, schwarzem Humor und viel Fantasie entführte die Autorin die Besucher in die Wiener Unterwelt und verband historische Fakten mit einem originellen literarischen Verwirrspiel.

Anschließend präsentierte Eva Menasse ihren druckfrischen Roman „Alleinruhelage“. Darin zeichnet sie eine vielschichtige Geschichte über die Zwischenbilanz eines Lebens, über Fremdheit, Heimat und die Frage, was Menschen miteinander verbindet.

Zahlreiche Besucher darunter Lu Heimbach, Markus Faißt, Francesca Motta, Harald Gmeiner, Erich Schwärzler, Kurt Bereuter, Ruth Wiehl und Edith Hefel ließen sich diesen besonderen Abend nicht entgehen. Am 27. September wird die Literaturreihe mit Eva Schmidt und Markus Köhle fortgesetzt. Durch die Veranstaltungen führen Walter Fink, Georg Sutterlüty und Jürgen Thaler vom F.-M.-Felder-Verein.





