Blut, Blumen und die Vergänglichkeit

Hohenems: Neues Kunstobjekt auf den m2 Kunst gestellt
Hohenems Mit einer gut besuchten Vernissage wurde die Ausstellung von Michael Salvadori bei “ein m² KUNST” in Hohenems eröffnet. Im Mittelpunkt des Abends stand Salvadoris eigens für diesen Ort geschaffenes Werk „Zeitarbeit“. Blumen als Sinnbilder für Leben, Schönheit und Vergänglichkeit werden darin von geflügelten Augäpfeln, den „Augenblicken“, umschwirrt. Besonders außergewöhnlich: Die farbigen Partien malte Salvadori mit menschlichem Blut. Schwarze Aquarellfarbe und Blut sind wasserlöslich, sodass Wind und Wetter das ungeschützte Werk während der Ausstellungsdauer weiter verändern. Die Vergänglichkeit wird damit selbst Teil der Kunst. Zahlreiche Kunstinteressierte, Freunde und Wegbegleiter fanden sich bei sommerlichen Temperaturen am kleinen, aber längst etablierten Kunstraum am Emsbach ein und sorgten für einen ebenso lebendigen wie geselligen Auftakt. Bei einem beim Künstler sehr geschätzten Dosenbier wurde diskutiert, interpretiert und natürlich auch das persönliche Gespräch mit dem Künstler gesucht. Kurator Günther Blenke und Galerist Dieter Heidegger freuten sich über das große Interesse und die vielen Gäste wie Bernhard Amann, Richard Blaas, Bernhard Fitz, Harald Dona, Ortwin Peter mit Hildetraud oder Birgit Sargant.





