Die Lust an der Unmündigkeit

Mit einem Festakt und einem pointierten Streitgespräch wurde das Philosophicum eröffnet.
Lech Unter dem Titel „Betreutes Denken. Die neue Lust an der Unmündigkeit“ wurde am Donnerstag das 29. Philosophicum Lech feierlich eröffnet. In seiner Ansprache erinnerte Bürgermeister Gerhard Lucian an die Entwicklung des Philosophicums, das 1997 auf Anregung des Vorarlberger Schriftstellers Michael Köhlmeier ins Leben gerufen wurde.

Als Obmann des Vereins Philosophicum richtete anschließend Ludwig Muxel seine Begrüßungs- und Dankesworte an das Publikum. Die Grußworte des Landes Vorarlberg überbrachte Landtagspräsident Harald Sonderegger. Anstelle des bisherigen Impulsreferats stand diesmal ein Streitgespräch der Intendanz auf dem Programm.

Barbara Bleisch und Konrad Paul Liessmann diskutierten über das diesjährige Thema und führten das Publikum auf unterhaltsame und zugleich kontroverse Weise in die Fragestellungen des Philosophicums ein. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von den Alphornbläsern der Trachtenkapelle Lech unter der Leitung von Marc Gusner.

Unter den rund 600 Gästen waren die Landesräte Christian Gantner und Marco Tittler, Pater Adrian Buchtzik, Professor Reinhard Haller mit Angelika, Karlheinz Rüdisser, Karin Guldenschuh, Rudi Knünz, Hubert Dragaschnig, Thomas D. Trummer sowie Sissy und Hermann Metzler.




