Grüne Kuh und rauchender Ziegenbock

Hohenems: Neue Kunstausstellung im Bäumler Areal eröffnet
Hohenems Vergangene Woche präsentierte die Sammlung Hans Bäumler Hohenems in Kooperation mit dem MAK-Wien rund 75 Werke von etwa 45 Künstlerinnen und Künstlern. Im Zentrum der Ausstellung stehen Franz Marcs ikonische „Grüne Kuh“, ihre Farbe folgt nicht der Natur sondern einer inneren Wirklichkeit sowie Ludwig Heinrich Jungnickels „Rauchender Ziegenbock“, der zeigt, wie Tierdarstellung zwischen virtuoser Beobachtung, Ornament und Gesellschaftssatire pendeln.

Die Ausstellung „Grüne Kuh und Ziegenbock. Das große Tier-ABC – Bilder um 1900“ macht diesen Umbruch erstmals in dieser Breite sichtbar. Zu entdecken sind Werke von Henri de Toulouse-Lautrec, Emil Nolde, Oskar Laske, Albin Egger-Lienz und Rudolf Wacker. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Künstlerinnen wie Hilde Exner, Marie Uchatius und Fanny Zakucka. Ihre Arbeiten erweitern das Bild der Wiener Moderne um Positionen. Die alphabetische Ordnung löst dabei vertraute kunsthistorische Hierarchien auf und schafft überraschende Verbindungen zwischen Jugendstil, Secession, Expressionismus und Abstraktion.

Den Worten von Kurator Prof. Tobias G. Natter folgten Abt Vinzenz Wohlwend, Bgm. Dieter Egger mit Gertraud oder Margit Bilgeri ebenso aufmerksam wie Rosi und Manfred Rützler.









