Existenzieller Lebensübergang

Der Förderverein für Geburtskultur erblickte im Frauenmuseum Hittisau das Licht der Welt.
Hittisau Eine eindrucksvolle Gründungsfeier des “Fördervereins Geburtskultur” erlebten etliche Interessierte im Frauenmuseum Hittisau.

Nachdem das vorgesehene Ritual beim “Raum für Geburt” witterungsbedingt nicht möglich war, wurden die Teilnehmer:innen am Eingang zum Frauenmuseum Hittisau mit Rauch aus geburtsfördernden Kräutern empfangen. Danach zündeten Initiatorinnen eine Kerze an, erklärten, dass damit der Verein “das Licht der Welt” erblickt habe und übergaben sie Vorstandsmitglied Brigitta Soraperra. Danach wurden die Anwesenden gebeten, das ihnen zuvor überreichte Teelicht anzuzünden. “Je mehr Menschen es weitertragen, desto stärker wird der Verein wachsen”. Mehr als einmal kam zur Sprache, dass es Häuser für den Abschied von Menschen aus dieser Welt gibt, aber keine für den Eintritt.

“Wir müssen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass der Start ins Leben ganz wichtig für die Gesundheit von Mutter, Kind und Gesellschaft ist”, erklärte Soraperra. Hebamme Susanne Haunold-Sam gab in der Rolle einer kurz vor der Entbindung stehenden Frau ihr Debüt als Kabarettistin, Nina Lyne Gangl bereicherte die Veranstaltung mit mehreren Liedern. Ziel ist der Bau einer Hebammenpraxis mit drei Bauteilen neben dem Antoniushaus Feldkirch.










