Was sich in 70 Jahren Suchtbehandlung verändert hat

Rückblick, Vorträge und Vernetzung: 70 Jahre Suchtarbeit der Caritas Vorarlberg gefeiert.
Zwischenwasser Das 70-jährige Bestehen des Sozialmedizinischen Dienstes der Caritas war Anlass für einen Rückblick, zwei Vorträge und vier Workshops, bei denen die Teilnehmenden verschiedene Themen vertiefen, aber auch einander besser kennenlernen und vernetzen konnten.

Im Bildungshaus Batschuns begrüßte Fachbereichsleiterin Monika Chromy die Anwesenden, erinnerte an eine eindrucksvolle Reihe von Initiativen und sprach aktuelle Projekte wie “Weitblick” (Station mit elf Betten im Seniorenheim Schillerstraße) oder die ersten integrierten Suchtberatungsstellen in Feldkirch an.

Landesrätin Martina Rüscher würdigte die Arbeit des Sozialmedizinischen Dienstes, Caritas-Direktor Walter Schmolly wies darauf hin, dass die Caritas schon seit ihrer Gründung 1923/1924 Information bzw. Hilfe für alkoholkranke Menschen und ihre Familien geleistet habe.

Privat-Doz. Oliver Scheibenbogen vom Wiener Anton-Proksch-Institut hielt seinen mit einer Reihe interessanter Studien angereicherten Vortrag über die integrierte Behandlung suchtkranker Menschen online, weil er kurz darauf einen Medizinpreis in Wien entgegennehmen konnte. Über “70 Jahre Suchtbehandlung in Österreich” sprach nach den Workshops und ihren Präsentationen Simone Bratl, Primaria der Stiftung Maria Ebene.










