4×4-Antrieb für Abenteuer und Alltag

06.11.2015 • 14:32 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bentley Continental GT Speed: Mächtig anschiebende 635 PS, gezähmt durch permanenten Allradantrieb.
Bentley Continental GT Speed: Mächtig anschiebende 635 PS, gezähmt durch permanenten Allradantrieb.

Vom Kleinstwagen bis zum Familien-Van: In allen Pkw-Segmenten liegt Allrad im Trend.

Allrad. Unvermindert anhaltend ist im Pkw-Bereich der Trend zu vier angetriebenen Rädern. Was einst so gut wie exklusiv Offroad-Fahrzeugen vorbehalten war, zieht in alle Segmente ein. Einer der Gründe dafür ist die fortschreitende Elektronisierung der Antriebskraftzuteilung. Hand in Hand damit geht, dass die entsprechenden Systeme gegenüber mechanischen nicht nur leichtgewichtiger, sondern – mit der zunehmenden Verbreitung – auch kostengünstiger geworden sind. Zudem kann auf elektronischem Wege die Wirkungsweise der 4×4-Antriebe je nach Fahrzeugart spezifisch abgestimmt werden. An Limousinen und Kombis etwa werden andere Anforderungen gestellt als an Geländewagen und SUVs. Das Resultat eines Allradantrieb‘s ist, ob in der Basis als Front- oder Heckantriebsmodell angelegt, in jedem Fall erhöhte Fahrsicherheit.

Mit der gewissermaßen Demokratisierung des 4×4-Themas erhöht sich der Variantenreichtum an allradgetriebenen Modellen, von der Luxus- und die Sport- über die Business- und Kompakt- bis zur Klein- und Kleinstwagenklasse. Ein exklusiver Vertreter des automobilen Luxus-Segments ist der Bent­ley Continental GT Speed. Die 635 PS plus 820 Nm Maximaldrehmoment seines Sechsliter-W12-Antriebs werden durch permanenten Allradantrieb im Zaum gehalten. Dieser ist heckbetont ausgelegt, mit einer Antriebskraftverteilung von 60 Prozent an der Hinter- und 40 Prozent an der Vorderachse (Preis: ab 282.980 Euro). Der Zweitürer ist sowohl als Coupé als auch als Convertible – Cabriolet – orderbar. Ähnliches gilt für einen Klassiker, den Porsche 911, der mit dem Targa eine dritte Karosserievariante zu bieten hat. In den Carrera 4-Versionen mit 370 PS und 450 Nm aus einem Dreiliter-Sechszylinder-Biturbo (S: 420 PS, 500 Nm) ist auch er permanent Allrad-getrieben. Eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung teilt im prinzipiell als Hecktriebler ausgelegten Sportler bei Bedarf auch den Vorderrädern Antriebsleistung zu. Damit ist der Zuffenhausener fit für alle Jahreszeiten (Preis: ab 125.368 Euro).

In der Oberklasse des D-Segments angesiedelt ist der DS5, dessen aktuelle Überarbeitung die Neudefinition der Marke und die Ablösung von Citroën eingeleitet hat. Er offeriert in der Diesel-Hybrid-Version (163 plus 37 PS, damit 200 PS Systemleistung) einerseits Treibstoff-Sparpotenzial, andererseits, durch den Elektromotor, der die Hinterachse des Fronttrieblers antreibt, einen – simulierten – Allrad-Fahrmodus (Preis: ab 42.550 Euro).

Auf den folgenden Seiten haben die VN eine Auswahl an Allradautos verschiedenster Segmente zusammengestellt. Bei den Preisen handelt es sich um Einstiegstarife der 4×4-Modelle.

Porsche 911 S4: In den Allrad-Versionen nimmt es die Sportler-Ikone mit schrägen Bedingungen auf.
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DS5 Hybrid4: Im Prinzip ein Fronttriebler, im Zusammenspiel mit dem E-Antrieb auch ein Allradler.
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Redaktion: Michael Gasser (Ltg.), Beatrix Keckeis-Hiller

Fotos: Hersteller