Kann auch Stock und Stein
Zur jungen Kompakt-klasse von Mercedes gehört mit dem GLA ein Crossover-Derivat.
Mercedes. Die Stuttgarter haben eine Reihe von Modell-Familien dem Thema SUV gewidmet. Auf zumindest rudimentäre Offroad-Talente weist bei Mercedes stets ein „G“ in der Modellbezeichnung hin. Die Bandbreite reicht dabei vom kantigen Alleskönner auf sehr bis hoch unwegsamen Pfaden – siehe G-Klasse – über die Allrounder – vom Schlage eines GLC und GLE – bis zum kompakten Softroader, der auch beachtliche Talente auf Stock und Stein zeigt: den GLA. Der ist ein Derivat der vor gar nicht so langer Zeit komplett neu interpretierten A-Klasse, die sich von hoch gebaut und Van-artig zu geduckt und dynamisch gemausert hat. Damit wurde eine Basis geschaffen für eine Reihe von Karosserie-Varianten, von denen der etwas höher gelegte GLA als Vertreter der Klasse kompakte Crossover eine ist.
Breites Spektrum
Es wären nicht die Stuttgarter Sterne, hätten sie nicht auch innerhalb einer Segments-Nische ein breites Spektrum an Interpretationen anzubieten, abgesehen von der Auswahl zwischen Front- und Allradantriebsvarianten: Es gibt den kompakten Stern von vernünftig, mit 122 Benziner-PS aus einem 1,6-Liter-Vierzylinder, bis zu mehr als nur sportlich, als AMG mit 381 PS aus einem Zweiliter-Vierzylinder. Der Preis: ab 21.190 Euro. Das kostet der frontgetriebene GLA 180 (Benziner) mit 122 PS und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe, in der Basis-Ausstattungsstufe. Allradantrieb kommt auf ab 38.780 Euro, für den GLA 200 d 4Matic (Diesel) mit 136 PS und 6-Gang-Handschaltung.