Köhlmeier und Geiger nominiert

Longlist für Österreichischen Buchpreis bekanntgegeben.
Wien Michael Köhlmeier hat es mit seinem Roman “Das Philosophenschiff” nach der Nominierung für den Deutschen nun auch auf die Liste für den Österreichischen Buchpreis geschafft. Arno Geiger, der 2005 als erster den Deutschen Buchpreis gewann, ist mit seinem historischen Roman “Reise nach Laredo” ebenfalls im Rennen.

Neben diesen beiden etablierten Schriftstellern wurden auch Jessica Lind (“Kleine Monster”), Katharina Winkler (“Siebenmeilenherz”), Barbara Zeman (“Beteigeuze”) und Stephan Roiss (“Lauter”) für die heuer zum neunten Mal vergebene Auszeichnung vorgeschlagen. Mit ihren neuesten Werken konnten sich zudem Valerie Fritsch (“Zitronen”), Elias Hirschl (“Content”) und Reinhard Kaiser-Mühlecker (“Brennende Felder”) für die Liste qualifizieren.

Auf der Shortlist für den Debütpreis befinden sich drei Werke: Verena Dolovais “Dorf ohne Franz”, Frieda Paris’ “Nachwasser” und Julia Josts vielbeachtetes Erstlingswerk “Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht”, das im Frühjahr große Beachtung fand.

Der Hauptpreis des Österreichischen Buchpreises ist mit 20.000 Euro dotiert, während der Debütpreis 10.000 Euro beträgt. Alle Nominierten der beiden Shortlists erhalten bereits eine Prämie von 2.500 Euro.

Für den Österreichischen Buchpreis 2024, der vom Kulturministerium, dem Hauptverband des österreichischen Buchhandels (HVB) und der Arbeiterkammer Wien vergeben wird, gab es insgesamt 110 Einreichungen von 62 Verlagen. Die fünf Werke umfassende Shortlist wird am 9. Oktober bekannt gegeben, die Sieger werden am 18. November im Rahmen der “Buch Wien” gekürt.