“Wenn dein Job einen Bildschirm und ein Büro beinhaltet, wird er sich verändern”

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt in rasantem Tempo. Wie sich diese Entwicklung auf Unternehmen, Bildung und kreative Berufe auswirkt, stand bei der Veranstaltungsreihe “ahead x vorarlberg by VOL.AT” am Montagabend in der Arbeiterkammer Feldkirch im Mittelpunkt.
Feldkirch Die Arbeitswelt befindet sich durch Künstliche Intelligenz in einem globalen, kaum umkehrbaren Wandel. Wie konkret sich diese Entwicklung auf Unternehmen, Bildung und kreative Berufe auswirkt, stand am Montagabend bei der Veranstaltungsreihe “ahead x vorarlberg by VOL.AT” in der Arbeiterkammer Feldkirch im Mittelpunkt.


Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich praxisnah mit dem Thema auseinanderzusetzen. Unter dem Motto “KI verstehen statt fürchten” erklärten Marco Moosbrugger, Marco Esposito und Initiator Lukas Wagner verständlich und anhand von Live-Demonstrationen, wie sich KI-Tools im Alltag einsetzen lassen – von der Texterstellung über Präsentationen, Apps bis hin zur Bild- und Videogenerierung.

Marco Esposito, Trainer und Dozent an der FH Vorarlberg mit Schwerpunkt auf generativer KI, unterschied dabei zwischen generativer und agentischer KI. Generative KI ist in der Lage, eigenständig Inhalte wie Texte oder Bilder zu erstellen. Agentische KI geht noch einen Schritt weiter: Sie kann selbstständig Ziele verfolgen und mehrere Schritte planen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen.

Bürojobs verändern sich
Gleichzeitig relativierte er Befürchtungen eines unmittelbaren Jobverlusts: Nicht ganze Berufe würden von heute auf morgen verschwinden, vielmehr veränderten sich Aufgabenbereiche. “Wenn dein Job einen Bildschirm und ein Büro beinhaltet, wird er sich verändern”, lautete eine der prägnanten Aussagen des Abends. Es gehe um das Spannungsfeld zwischen Verbesserung und Automatisierung.

Lukas Wagner, Unternehmer, TEDx-Speaker-Coach und Initiator der Eventreihe ahead, rückte die kreative Dimension in den Vordergrund und demonstrierte mit unterschiedlichen Anwendungen, wie KI als Werkzeug in Kommunikation, Kunst und Kultur neue Möglichkeiten eröffnet.

Marco Moosbrugger, Geschäftsführer von AI Development und Dozent am Digital Campus Vorarlberg, zeigte auf, wie Unternehmen KI bereits heute zur Effizienzsteigerung einsetzen können, wie man etwa eine Präsentation oder App mithilfe von KI erstellt.


In der anschließenden Diskussion wurde deutlich: Das Interesse ist groß, ebenso der Wunsch nach Orientierung im rasanten technologischen Wandel. Die Besucherinnen und Besucher nutzten den Raum für Fragen, dabei wurden auch kritische Aspekte angesprochen und diskutiert. Den Abschluss der Reihe bildet die Veranstaltung in Hard am 12. März.
ahead x vorarlberg by VOL.AT – letzter Termin:
Hard am 12. März, Kultursaal Spannrahmen, 19 Uhr:
Info & Ticket-Hotline: +436508772944
Preis: 49 Euro