Punkte in Hartberg als großes Ziel

Austria Lustenau gastiert zum Auftakt von harten Wochen am Sonntag, 14:30 Uhr, in der Oststeiermark.
Lustenau Das Programm von Austria Lustenau in den nächsten Wochen kann sich sehen lassen. Auf die Grün-Weißen warten Österreichs Vorzeigeklubs im Wochenrhythmus: LASK (h), SK Rapid (a), Sturm Graz im ÖFB-Cup (h) und RB Salzburg (a). Daher steht die Partie am Sonntag, 14:30 Uhr, in der Oststeiermark beim TSV Hartberg unter einem ganz besonderen Stern. Auf dem Papier wohl die beste Möglichkeit, um Punkte zu hamstern.
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Doch Austrias Trainer Markus Mader will nichts von “Möglichkeiten” hören, “denn dafür ist der TSV Hartberg einfach zu stark. Das ist eine kompakte Truppe, die einen klaren Plan hat”, so der Bregenzer, der im gleichen Atemzug aber auch zugibt, “dass wir durchaus Chancen haben, dort mit drei Punkten wegzufahren. Warum? Weil wir in dieser Saison schon gezeigt haben, was wir auch auswärts draufhaben”.

Die Länderspielpause wurde bestens genutzt, “weil wir mit den beiden starken Testspielgegnern SW Bregenz und Schalke 04 immer Zug in den Trainings hatten. Da habe ich schon andere Länderspielpausen erlebt. Diesmal war immer Zug drinnen, auch wenn wir ein paar Tage frei gegeben haben”. Auch die beiden Nationalkicker Dion Kacuri (Kosovo) und Antonio Verinac (Kroatien U21) konnten innerhalb der letzten Woche wieder schnell integriert werden, sodass gezielt auf Gegner Hartberg hingearbeitet werden konnte. Zudem ist mit Pius Grabher ein Routinier wieder einsatzbereit. Auf Emmanuel Chukwu muss aber verzichtet werden (Knöchelprobleme).

In der grünen Steiermark kann sich die Mannschaft laut Mader “auf eine Pressingmaschine einstellen, die zeitweise über den ganzen Platz den Gegner jagt. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Schaffen wir es, ihre erste Pressinglinie zu überspielen, werden wir viele Räume vorfinden”, so der Cheftrainer.
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Diese habe man bereits im Laufe der Saison oftmals vorgefunden, allein viel gemacht daraus hat man nicht: “Deswegen haben wir auch an unserem Spiel im Angriffsdrittel gearbeitet. Es geht um Besetzung im Strafraum, aber vor allem um den letzten Willen und Biss, unbedingt das Tor machen zu wollen. Da müssen wir uns klar verbessern”, so Mader.
Wie auch im Defensivverhalten. Elf Gegentore in sieben Matches sind dem Coach zu viel. “Auch da haben wir eingehakt, deswegen haben wir auch an einem Plan B gebastelt, bei dem wir auch einmal Beton anrühren können.” Keine schlechte Idee, wenn man auf das Programm der nächsten Wochen blickt.