Harder Volkspartei startet in Gemeindewahlkampf

Politik / 29.01.2020 • 17:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bürgermeisterin Evi Mair (5. v. l.) präsentierte mit Parteifreunden ihr Team für die Gemeindewahl im März in der Bodenseegemeinde Hard. © 2020 MEDIART

Evi Mair, Nachfolgerin des abrupt zurückgetretenen Harder Bürgermeisters Harald Köhlmeier, stellte ihr Team für die Gemeindewahl vor.

Hard Bürgermeisterin Evi Mair stellte im Pfarrsaal ihr Team „Harder Volkspartei und Parteifreie“ für die Gemeindewahl im März vor. Eher ungewöhnlich entpuppten sich Termin und Art der Präsentation am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. „Wir wollten bewusst eine lockere Atmosphäre, bei der Familie und Kinder dabei sein können“, unterstreicht die Bürgermeisterin ihren unkomplizierten, persönlichen Zugang zur Politik. Und in dem mehr als nur vollbesetzten Pfarrsaal mit mehr als 250 Besuchern sieht Mair ihren Weg bestätigt. Das Team Mair sei eine ausgewogene Mischung von bewährten Mandataren und neuen Kandidaten, die sie bewusst in ihre Mannschaft geholt habe, sagt Mair. „Uns geht es um Hard, wir sind daher offen für alle, denen unsere Heimatgemeinde am Herzen liegt.“

Mair will positive Kräfte in Hard aktivieren

Auf Platz zwei unterstützt Vizebürgermeister Franz Bereuter die Listenchefin, dahinter verjüngen die 37-jährige Nadine Haeusler-Aman und der 26-jährige Rene Bickel das Team, auf Platz fünf kandidiert Andrea Romagna-Mießgang. Ein Durchschnittsalter von 45 Jahren, die älteste Kandidatin ist 79 Jahre und der jüngste 18,  die vielfältige berufliche Herkunft sowie die Verteilung der Kandidaten über alle Ortsteile stellen aus Mair´s Sicht einen guten Querschnitt der Harder Bevölkerung dar.  „Wir richten den Blick nach vorne“, gibt die Bürgermeisterin die Marschrichtung vor. Sie stehe für ein respektvolles Miteinander, für eine ernsthafte Auseinandersetzung in der Sache, aber immer in einer menschlichen, fairen Art und Weise. „Ich werde wie bisher das persönliche Gespräch mit den Hardern führen. Ich bin überzeugt, es gibt für alles eine akzeptable Lösung, wenn man aufrichtig aufeinander zugeht und sich zusammenredet“, will Evi Mair die positiven Kräfte in Hard aktivieren. Und sie lädt auch alle politischen Mitbewerber ein, einen fairen und zukunftsorientierten Wettbewerb um die Wählerstimmen zu führen.